Konkurrent für den Eee-PC startet im Juli oder August 2008. Vor US-Journalisten hat Dell in der Firmenzentrale bestätigt, dass das "Inspiron Mini", ein günstiges Notebook vom Schlage des Eee-PC, noch im Sommer 2008 auf den Markt kommen soll. Aus der Ausstattung des Rechners macht Dell jedoch immer noch ein Geheimnis.
"Wir starten in diesem Sommer" , sagte Dells Chef der Consumer-Abteilung, Alex Gruzen, der US-Site APC(öffnet im neuen Fenster) . Während Dell das Gerät auf seinen Webseiten bereits als "Inspiron Mini" erwähnt(öffnet im neuen Fenster) , wollte das Unternehmen nichts zur Ausstattung des Geräts preisgeben. Aus Branchenkreisen ist inzwischen zu erfahren, dass der Rechner mit Intels Atom-Prozessor bestückt sein soll. Ob das abgespeckte Windows XP für Billigrechner verwendet wird oder ein Ubuntu-Linux, ist laut APC noch nicht endgültig entschieden.
Dafür konnten die Journalisten in Erfahrung bringen, dass Dell derzeit vor allem noch an der Tastatur des Rechners arbeitet. Die üblichen Funktionstasten fehlen, dafür sollen die restlichen Bedienelemente größer als bei anderen Mini-Notebooks ausfallen. Laut APC unterschied sich das nun gezeigte Gerät leicht von der Version, die Michael Dell schon während der Konferenz "All Things Digital" Ende Mai 2008 gezeigt hatte.
Der Rest der Konfiguration scheint nach den bisherigen Informationen und den von Dell selbst veröffentlichten Bildern dem Standard bei Mini-Notebooks zu entsprechen: 8,9-Zoll-Display, drei USB-Ports, VGA-Ausgang gelten als sicher. Unklar ist noch, ob Dell eine kleine SSD oder lieber eine größere, aber teurere 1,8-Zoll-Festplatte verbaut. Im boomenden Markt der Billigrechner dürfte Dell mit einem Marktstart bis August 2008 auf starke Konkurrenz treffen: Acer, Asus, Gigabyte, HP, MSI und VIA haben bereits ähnliche Geräte angekündigt, die noch vor dem Inspiron Mini erscheinen sollen. Alle sollen um 300 US-Dollar kosten. Ob das auch für das Dell-Gerät gilt, ist noch nicht bekannt.