Erst-Tonerausstattung reicht nur für 500 Seiten je Farbe. Oki hat mit dem C3600n einen Farbseitendrucker mit Netzwerkanschluss und Postscript-Fähigkeit vorgestellt, der für Haushalte und kleine Unternehmen gedacht ist. Das Gerät erreicht Druckgeschwindigkeiten von 16 Farb- und 20 Schwarz-Weiß-Seiten pro Minute.
Im Gegensatz zu Farblaserdruckern nutzt Oki eine LED-Technik, bei der die einzelnen Dioden die Bildtrommel an den gewünschten Stellen von ihrer statischen Ladung befreien, damit dort kein Toner haften bleibt.
Der Drucker erreicht eine Auflösung von 1.200 x 600 dpi und verarbeitet durch seinen geraden Papierweg auch schweres Papier bis zu einem Quadratmetergewicht von 203 Gramm. Der C3600n kann außerdem auf geeignete Medien Banner bis 1,2 Meter Länge bedrucken. Die Papierkassette fasst 250 Blatt A4-Papier. Der Speicher ist mit 128 MByte für den Farbdruck etwas knapp bemessen, lässt sich aber auf 256 und 512 MByte ausbauen. Angesichts steigender Stromkosten ist auch die Leistungsaufnahme interessant. Sie liegt bei 400 Watt im Betrieb, im Stand-by-Modus bei 100 Watt und im Energiesparmodus bei unter 14 Watt.
Die Toner-Erstausstattung pro Farbe ist nur für 500 Seiten gut. Der im Handel erhältliche Toner reicht bei Schwarz für 2.500 Seiten. Die Druckkosten gibt Oki von 11,50 Cent pro Farb- und 2,41 Cent pro Schwarz-Weiß-Seite an. Im Display wird die Restseitenzahl angegeben, die mit dem Tonervorrat noch zu bedrucken ist.
Mit Abmessungen von 290 x 376 x 479 mm ist der Drucker zudem relativ klein. Der Oki-C3600n-Farbdrucker ist ab Juni 2008 für rund 476 Euro erhältlich.