Abo
  • Services:

16 Millionen Euro Kartellstrafe für Intel in Korea

Koreanische Kartellwächter rügen Rabatte für Samsung und Trigem

In den weltweiten Untersuchungen seiner Geschäftspraktiken muss Intel eine weitere Schlappe hinnehmen. Koreanischen Berichten zufolge wurde Intel von der "Korean Fair Trade Commission" (KFTC) mit einer Strafzahlung von umgerechnet 16 Millionen Euro belegt. Die Kartellwächter ahnden damit nach ihrer Meinung unzulässige Rabattgeschäfte.

Artikel veröffentlicht am ,

Während in Deutschland die Diskussion um Exklusivverträge zwischen Intel und PC-Herstellern noch anhält, sind solche Praktiken in Korea jetzt für illegal erklärt worden. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, muss Intel dort 26 Milliarden Won, umgerechnet rund 16 Millionen Euro, an Strafe zahlen.

Stellenmarkt
  1. ITG Isotope Technologies Garching GmbH, Garching bei München
  2. Dirk Rossmann GmbH, Burgwedel

Der Chiphersteller soll den koreanischen PC-Anbietern Samsung und Trigem in den Jahren 2002 bis 2005 Rabatte in Höhe von insgesamt 24 Millionen Euro eingeräumt haben. Dafür hätten sich diese beiden Unternehmen verpflichtet, Produkte von AMD nicht ins Programm zu nehmen.

Noch ist nicht klar, ob es sich dabei um indirekte Zahlungen aus dem Programm "Intel Inside" handelt. Laut Bloomberg geht es um "gemeinsame Marketing-Aktivitäten", wie der Agentur ein Sprecher von Trigem mitteilte. Auch Intel Inside ist ein solches, in der IT-Branche durchaus übliches, Marketing-Programm, an dem sich zwei Seiten beteiligen. Wie dieses System funktioniert, hatte Intel gegenüber Golem.de erst vor kurzem erläutert.

Mit der Auferlegung der Strafe, die Intel jedoch noch anfechten kann, sind die koreanischen Kartelluntersuchungen bei Intel vorerst abgeschlossen. Ausgelöst hatte sie im Jahr 2005 eine Beschwerde von AMD. Der Intel-Konkurrent strengt im Rahmen seiner Initiative "Break Free" auch Kartelluntersuchungen in Europa und den USA an. In Japan war Intel bereits 2005 verboten worden, Rabatte gegen Exklusivverträge anzubieten. Eine Entscheidung der europäischen Kommission steht noch aus. Intel hatte seit Beginn der AMD-Klagen stets betont, sich fair zu verhalten.



Anzeige
Top-Angebote
  1. bis zu 50% auf über 250 digitale Xbox-Spiele sparen
  2. (u. a. Forza Motorsport 7 34,99€, Ark: Survival Evolved 23,99€, Mittelerde: Schatten des...
  3. 219€ (Vergleichspreis 251€)

Austin 06. Jun 2008

"Wir werden sie erpressen, ich werde.... eindunert... Millionen Dollar fordern!" "Ehm...

xcvbcxvbxcvbxcvb 06. Jun 2008

Lieferstop von Intel.... .. und irgendwann wird der Intel Prozessor halt als Grauimport...

promi 05. Jun 2008

Seh ich auch so, 16 Millionen ist wirklich ein Witz, ein noch größerer Witz für Intel...

Megaman 05. Jun 2008

Endlich! Ich hoffe doch dass Samsung auch bald AMDs einsetzten wird. Mir gefallen ehrlich...

Nelson 05. Jun 2008

Ha ha!


Folgen Sie uns
       


Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich

Link 300 und Link 500 von JBL, Onkyos P3, Panasonics GA10 sowie Apples Homepod treten in unserem Klangvergleich gegeneinander an. Die beiden JBL-Lautsprecher lassen die Konkurrenz blass aussehen, selbst der gar nicht schlecht klingende Homepod hat dann das Nachsehen.

Fünf smarte Lautsprecher von 200 bis 400 Euro im Vergleich Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  2. US Space Force Planlos im Weltraum
  3. Gewalt US-Präsident Trump will Gespräch mit Spielebranche

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

    •  /