Abo
  • Services:

Mini-Tablet-PC von Gigabyte mit Atom-Prozessor

Mini-Notebook ist mit Finger oder Stift bedienbar

Gigabytes M912 ist ein Mini-Notebook, dessen Bildschirm um 180 Grad gedreht werden kann. Damit wird aus dem M912 im Handumdrehen ein Mini-Tablet-PC. Trotz der zusätzlichen Möglichkeiten soll der M912 nur etwas größer und schwerer als der Eee-PC werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Das M912 hebt sich mit seinem drehbaren Bildschirm von der Masse der Eee-PC-Konkurrenten ab. Damit lässt sich das kleine Notebook in einen kleinen Tablet-PC verwandeln, der sich sowohl mit dem Finger als auch dem Stift bedienen lassen soll.

Stellenmarkt
  1. Scheidt & Bachmann GmbH, Mönchengladbach bei Düsseldorf
  2. Bosch Software Innovations GmbH, Waiblingen

Der Bildschirm des Notebooks erreicht eine vergleichsweise hohe Auflösung von 1.280 x 768 Pixeln bei einer Diagonale von nur 8,9 Zoll. Damit fällt die Schrift ohne Anpassungen sehr klein aus. Auch die Stift- und insbesondere die Fingerbedienung dürfte angesichts der hohen Auflösung eine große Herausforderung sein. Schon bei 12-Zoll-Geräten ist das Treffen von Bedienelementen mit dem Finger unter Windows je nach Situation ein Glücksspiel. Um die Hintergrundbeleuchtung des kleinen Tablet-PCs kümmern sich LEDs, die im Unterschied zu herkömmlicher Hintergrundbeleuchtung nicht erst warm laufen müssen, um die volle Helligkeit zu erreichen.

Gigabytes M912 Convertible
Gigabytes M912 Convertible

Auch Gigabytes M912 nutzt Intels neuen Atom-Prozessor, der mit 1,6 GHz getaktet wird. Ihm steht 1 GByte Hauptspeicher zur Seite und um die Grafikausgabe kümmert sich Intels 945GSE-Chipsatz.

Bei den maximalen Ausmaßen von 235 x 180 x 28 bis 42 mm und einem Gewicht von 1,2 kg schafft es Gigabyte auch, eine herkömmliche Notebookfestplatte im 2,5-Zoll-Format einzubauen. Das Gerät ist damit etwas größer und schwerer als etwa Asus' kommende Eee-PCs der 900er Serie. Gigabyte verbaut dafür Festplatten mit Kapazitäten zwischen 160 und 250 GByte.

Für die drahtlose Verbindung zur Außenwelt stehen dem M912 sowohl WLAN (802.11b/g) als auch Bluetooth 2.0 zur Verfügung. Des Weiteren stehen ein Ethernet-Anschluss, ein VGA-Anschluss, drei USB-Ports, Mic-In und Line-Out zur Verfügung. Im Deckel befindet sich außerdem noch eine kleine Webcam (1,3 Megapixel).

Der Akku soll mit einer Kapazität von 4.400 mAh für vier Stunden Betriebsdauer ausreichen. Das M912 soll offiziell entweder mit Linux oder Windows XP ausgeliefert werden. Für die Computex 2008 hat Gigabyte offenbar Windows Vista (und Ubuntu) auf das M912 installiert, wie Bildern des chinesischen Ablegers von Engadget zu entnehmen ist. Vista hat den Vorteil der besseren Handschrifterkennung und einiger Anpassungen für mobile Geräte, die Windows XP noch fehlen. Genaue Preise zum Mini-Tablet-PC gibt es noch nicht.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 8,49€
  2. 5€
  3. 4,95€

ZDragon 07. Jun 2008

Also ich hab bei meinem Tablet (Thinkpad X60t) sowohl Vista als auch XP probiert. Am Ende...

cnewton 06. Jun 2008

dann kauft euch doch n konkurrenzprodukt

cfi 06. Jun 2008

Das Nokia N800 erlaubt Eingaben wahlweise mit Stift oder mit Finger. Man muss dafuer nix...

R100 06. Jun 2008

Ich hätte absolut nichts dagegen, wenn z.b. ein renomierter Hersteller (Toshiba, Sony...

nicoledos 05. Jun 2008

Fand den eeePC und dessen Kopisten schon nicht schlecht aber mir fehlte ein klappbares...


Folgen Sie uns
       


Golem.de bastelt, spielt und entdeckt Nintendo Labo

Nintendo Labo soll mehr sein als eine neue Videospielmarke. Auf dem Anspiel-Event in Hamburg haben wir gebastelt, gespielt und die Funktionsweise von Karton-Klavier bis Robo-Rucksack erkundet.

Golem.de bastelt, spielt und entdeckt Nintendo Labo Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

Facebook-Anhörung: Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle
Facebook-Anhörung
Zuckerbergs Illusion von der vollen Kontrolle

In einer mehrstündigen Anhörung vor dem US-Senat hat Facebook-Chef Mark Zuckerberg sein Unternehmen verteidigt. Doch des Öfteren hinterließ er den Eindruck, als wisse er selbst nicht genau, was er in den vergangenen Jahren da geschaffen hat.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Facebook Verschärfte Regeln für Politwerbung und beliebte Seiten
  2. Facebook Messenger Zuckerbergs Nachrichten heimlich auf Nutzerkonten gelöscht
  3. Böswillige Akteure Die meisten der zwei Milliarden Facebook-Profile ausgelesen

    •  /