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Mini-PCs: Via stellt Mini-ITX 2.0 vor

Via überarbeitet seine Plattform für besonders kompakte Rechner. Sieben Jahre nach Einführung des Formfaktors Mini-ITX hat Via die zweite Generation seiner Plattform für besonders kompakte PCs veröffentlicht. Mini-ITX 2.0 definiert Mindestanforderungen für eine neue Generation mit Mini-ITX-Mainboards.
/ Jens Ihlenfeld
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Mit Mini-ITX definiert Via einen Industriestandard für kompakte PCs, an dem sich Dritthersteller, die eigene Mainboards oder Gehäuse auf den Markt bringen wollen, orientieren können.

Kern von Mini-ITX ist auch in der Version 2.0 ein energieeffizienter x86-Prozessor, zum Beispiel Vias neue Nano-CPU . Allerdings sieht die Spezifikation nun auch einen 16x-PCIe-Steckplatz vor, um entsprechende Systeme mit einer Grafikkarte ausstatten und somit fit für DirectX 10 und die Wiedergabe von Blu-ray-Scheiben zu machen.

Zudem müssen Systeme, die die Vorgaben von Mini-ITX 2.0 erfüllen sollen, mindestens 2 GByte DDR2-Speicher beherbergen können, DirectX 9.0 mit einer integrierten Grafik unterstützen sowie DirectX 10 über eine zusätzliche Grafikkarte. Des Weiteren muss ein VGA-Anschluss und auf der Grafikkarte ein HDMI-Port sowie Ausgänge für 6-Kanal-Surround-Sound vorhanden sein.

Darüber hinaus schreibt Via einen GBit-Ethernet-Anschluss, zwei SATA-Slots sowie einen PATA-Slot und mindestens vier USB-2.0-Ports vor. Die Mainboards müssen dabei 17 x 17 cm messen.

Als Betriebssysteme müssen die Mini-Rechner Windows Vista, Windows XP oder eine große Linux-Distribution wie Ubuntu oder Suse Linux mitbringen.

Erste Mainboards, die dem neuen Standard Mini-ITX 2.0(öffnet im neuen Fenster) entsprechen, sollen laut Via im vierten Quartal 2008 auf den Markt kommen.


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