Britische Filesharer verhaftet

Server beschlagnahmt, Daten gelöscht

In Großbritannien sind erstmals Filesharer wegen Urheberrechtsverletzungen verhaftet worden. Die fünf Männer und eine Frau hatten illegal Musik, oft noch vor ihrer Veröffentlichung, über Server in Amsterdam getauscht. Gegen Zahlung einer Kaution sind sie inzwischen wieder auf freiem Fuß, berichtet die BBC.

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Mit Unterstützung vom Verband der britischen Tonträgerindustrie (BPI) war die Polizei von Cleveland gegen die Nutzer der Filesharing-Website OiNK vorgegangen. In einem Statement von der BPI gegenüber der BBC heißt es dazu: "Die illegale Verbreitung von Musik im Internet, besonders von noch nicht veröffentlichter Musik, richtet immensen Schaden an. Da OiNK die wichtigste Quelle war, sind wir dagegen vorgegangen, um eine Schließung zu erreichen. Wir haben Informationen geliefert, um die Untersuchung zu unterstützen. Nun ist es Sache der Polizei. Wir können zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Angaben machen."

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Die Verhafteten, die mittlerweile wieder entlassen wurden, sehen sich mit Vorwürfen der Urheberrechtsverletzung konfrontiert. Sie waren alle Nutzer der Website OiNK, über die sie untereinander oft noch unveröffentlichte, urheberrechtlich geschützte Musikwerke tauschten. OiNK funktionierte wie ein Club, bei dem man nur auf Einladung Mitglied werden kann. Jedes Mitglied musste sich verpflichten, monatlich eine gewisse Menge Musik hochzuladen. Alle Nutzer mussten sich mit einer funktionierenden E-Mail-Adresse bei OiNK anmelden, was der Polizei die Ermittlungsarbeit erleichtert haben dürfte.

Bisher wurde keine Anklage erhoben. Da mit der OiNK-Mitgliedschaft keine finanziellen Verpflichtungen verbunden waren, hat die Angelegenheit möglicherweise keine strafrechtliche Relevanz. Die Polizei selbst hat sich dazu noch nicht geäußert, berichtet TorrentFreak.

Die Server, auf denen die Website und die Musikdateien gehostet wurden, standen in Amsterdam. Sie wurden von der Polizei beschlagnahmt und nach Löschung sämtlicher Daten zurückgegeben. [von Robert A. Gehring]

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