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Sachsen-Anhalt prüft Mobilfunk-Immissionen

Informationszentrum Mobilfunk führt Messungen in 15 Kommunen durch

In Abstimmung mit dem Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt untersucht das Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF) an ausgewählten Messstationen in Sachsen-Anhalt die Strahlenbelastung von Mobilfunkmasten. Die Kampagne der Brancheninitiative, die im Juni 2001 von den deutschen Mobilfunknetzbetreibern in Berlin gegründet würde, soll vermutlich zur Beruhigung der Bevölkerung dienen, denn laut Interessenverband IZMF stelle bereits das Genehmigungsverfahren der Bundesnetzagentur sicher, dass die gesetzlichen Grenzwerte eingehalten werden.

Artikel veröffentlicht am , yg

In den kommenden Wochen sollen Fachleute des TÜV in 15 Kommunen an rund 80 Messorten die elektromagnetischen Felder in der Nähe von Mobilfunksendeanlagen ermitteln. Die Mobilfunkmasten, die genauer unter die Lupe genommen werden sollen, haben die Kommunen selbst ausgewählt. Und da das Forschungsteam schon mal dabei ist, sollen auch die Immissionen von anderen Hochfrequenzquellen wie beispielsweise den DVB-T-Sendeanlagen für das digitale Fernsehen und BOS-Funk im Rahmen der Studie erfasst werden. Gemessen wird vor allem in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten, aber auch im privaten Wohnbereich.

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"Viele Bürgerinnen und Bürger befürchten, dass in der unmittelbaren Nähe von Mobilfunksendemasten sehr hohe Immissionen auftreten, dabei liegen die Mobilfunkfelder in Deutschland in der Regel weit unter den Grenzwerten. Das stellt das Genehmigungsverfahren der Bundesnetzagentur sicher", erläutert IZMF-Geschäftsführerin Dagmar Wiebusch.

Für alle Messpunkte soll neben den erhobenen Messwerten auch ein theoretischer Wert bei voller Auslastung des Netzes und seiner Masten errechnet werden - auch wenn diese im Alltag laut IMZF so gut wie nie erreicht wird. Der Schwerpunkt der Messungen liegt auf dem Nahbereich rund um die Masten. Doch die Magnetfelder breiten sich aus - jedoch nicht überall gleich, räumt Dr. Christian Bornkessel vom Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST) in Kamp-Lintfort ein. Ballungsräume, ländliche Gebiete oder bestimmte städtebauliche Konstellationen beeinflussen den Wellengang. Das haben frühere Studien in anderen Bundesländern gezeigt. Bereits seit 2003 führt das IZMF solche Studien durch: Begonnen wurde 2003 in Nordrhein-Westfalen, später folgten Hessen (2004), Niedersachsen (2005), Thüringen (2006) und schließlich Sachsen (2007).

Das Projekt in Sachsen-Anhalt wird von der EMV Services GmbH, einer Tochtergesellschaft des TÜV Nord, durchgeführt. Das Gesamtkonzept der Messreihe erarbeiteten die EMV Services GmbH gemeinsam mit dem Institut für Mobil- und Satellitenfunktechnik (IMST) in Kamp-Lintfort. Die Auswahl der Kommunen, in denen Messungen durchgeführt werden, erfolgte in Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen am 17. September 2008 in Magdeburg vorgestellt werden.

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Ralf LK 04. Jun 2008

Das kommen Todesstrahlen aus dem Mast. Besonders bei vielen SMS wurde schon beobachtet...

zuhans 04. Jun 2008

wenn die studie von vorneherein auf "beruhigung der bevölkerung" ausgelegt ist, was soll...

Lofwyr 04. Jun 2008

"die Strahlenbelastung von Mobilfunkmasten"


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