• IT-Karriere:
  • Services:

Internet statt Shoppingmall

E-Commerce gewinnt in Deutschland an Akzeptanz

Internetnutzung ist ein fester Bestandteil des Alltags der Deutschen geworden: Mehr als 40 Millionen Deutsche sagen, sie nutzten das Internet regelmäßig, 33 Millionen kaufen online ein. Das ist das Ergebnis einer aktuelle Studie, die Kommunikationswissenschaftler an der Universität in Hohenheim durchgeführt haben.

Artikel veröffentlicht am ,

Shoppen? Sehr gerne - aber bitte ohne den anstrengenden Marathon durch Boutiquen und Kaufhäuser. Laut einer Studie der Universität in Hohenheim denken vor allem gebildete Männer unter 30 so. Aber nicht nur diese Bevölkerungsgruppe kauft gern in digitalen virtuellen Geschäften ein: "E-Commerce hat in der Bevölkerung erheblich an Akzeptanz gewonnen", sagt der Hohenheimer Kommunikationswissenschaftler Michael Schenk, der die Studie "Nutzung und Akzeptanz von Internet und E-Commerce" geleitet hat.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, München
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm

Demnach kauften im letzten Quartal des Jahres 2007 rund 33 Millionen Deutsche Waren oder Dienstleistungen online ein. "Die Deutschen schlagen vor allem bei Büchern, CDs, DVDs und Eintrittskarten zu. Auch Flug- und Bahntickets, Hotelreservierungen, Reiseangebote und Bekleidung werden immer häufiger im Netz geordert", berichtet Schenk. Doch auch wer nicht in Onlineshops einkaufe, nutze das Netz gern, "um sich Informationen und Vergleichsangebote zu beschaffen".

Nach wie vor seien die meisten Onlineshopper junge Männer zwischen 20 und 29 Jahren mit einem gehobenen Bildungsniveau, haben die Autoren der Studie herausgefunden. Damit wurde ihre Erwartung widerlegt, dass der Trend zum Einkauf im Internet "alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen erfasst".

Insgesamt nutzen gut zwei Drittel (62 Prozent) der etwa 82 Millionen Deutschen das Internet, knapp die Hälfte, nämlich 40,23 Millionen, regelmäßig. Dabei gibt es jedoch regionale Unterschiede: Die meisten Internetnutzer gibt es in Berlin (68 Prozent), Schleswig-Holstein (66 Prozent), Baden-Württemberg und Hamburg (je 65 Prozent). Schlusslichter sind Sachsen, Sachsen-Anhalt (je 55 Prozent) und das Saarland (53 Prozent).

Erfreulich ist, dass die digitale Spaltung weiter abnimmt. Das sei, so Schenk, auch den Förderprogrammen von Bund und Ländern zu verdanken, "die gezielt die Gruppen unterstützen, die heute noch unterdurchschnittlich das WWW nutzen".

Grundlage für die Studie der Hohenheimer waren mehrere Internetstudien aus dem Jahr 2007. Es ist die siebte Studie über "Nutzung und Akzeptanz von Internet und E-Commerce".

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,99€
  2. (-14%) 42,99€
  3. 3,74€
  4. 4,99€

Beate Uhse 05. Jun 2008

Kann ja nicht jeder nen Orion vor der Haustür haben...

OliverAusBerlin 04. Jun 2008

Es gibt Dinge, die eignen sich sehr gut für den Online-Einkauf. Produkte, die...


Folgen Sie uns
       


Razer Blade Stealth 13 - Test

Dass ein Gaming-Notebook kompakt sein kann und auch als Arbeitsnotebook fürs Schreiben taugt, haben wir eher weniger erwartet. Das Razer Blade Stealth 13 zeigt, dass dies trotzdem möglich ist.

Razer Blade Stealth 13 - Test Video aufrufen
Frauen in der Technik: Von wegen keine Vorbilder!
Frauen in der Technik
Von wegen keine Vorbilder!

Technik, also auch Computertechnik, war schon immer ein männlich dominiertes Feld. Das heißt aber nicht, dass es in der Geschichte keine bedeutenden Programmiererinnen gab. Besonders das Militär zeigte reges Interesse an den Fähigkeiten von Frauen.
Von Valerie Lux

  1. Bewerber für IT-Jobs Unzureichend qualifiziert, zu wenig erfahren oder zu teuer
  2. Männer und Frauen in der IT Gibt es wirklich Chancengleichheit in Deutschland?
  3. HR-Analytics Weshalb Mitarbeiter kündigen

Videostreaming: Was an Prime Video und Netflix nervt
Videostreaming
Was an Prime Video und Netflix nervt

Eine ständig anders sortierte Watchlist, ein automatisch startender Stream oder fehlende Markierungen für Aboinhalte: Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Spaß am Streaming vermiesen - eine Hassliste.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. WhatsOnFlix Smartphone-App für bessere Verwaltung der Netflix-Inhalte
  2. Netflix Staffel-2-Trailer zeigt Cyberpunk-Welt von Altered Carbon
  3. Videostreaming Netflix musste Night of the Living Dead entfernen

Alphakanal: Gimp verrät Geheimnisse in Bildern
Alphakanal
Gimp verrät Geheimnisse in Bildern

Wer in Gimp in einem Bild mit Transparenz Bildbereiche löscht, der macht sie nur durchsichtig. Dieses wenig intuitive Verhalten kann dazu führen, dass Nutzer ungewollt Geheimnisse preisgeben.


      •  /