SquirrelFish - schnelle JavaScript-Engine bald für Safari
Die Anstrengungen des WebKit-Projekts sind zum Teil beachtlich. Das Projekt lieferte sich vor kurzem beim Acid3-Test ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Opera und schaffte es in kurzer Zeit an die Spitze(öffnet im neuen Fenster) der Acid3-Topliste.
Nun kündigt das WebKit-Projekt mit SquirrelFish die nächste große Verbesserung an, die vor allem Entwickler von JavaScript-intensiven Anwendungen freuen dürfte. Verglichen mit WebKit 3.1 soll die neue Engine im SunSpider-Test(öffnet im neuen Fenster) gut 1,6-mal so schnell arbeiten wie die Engine des Vorgängers. Verglichen mit der etwas älteren WebKit-3.0-Version sollen die neuen WebKit-Builds sogar mehr als viermal so schnell JavaScript verarbeiten können.
Die neue JavaScript-Engine SquirrelFish hat die Geschwindigkeitssteigerungen unter anderem einigen aktuellen Forschungsarbeiten zu verdanken. Wie die Geschwindigkeitssteigerungen im Detail zustande kamen, erklärt ein ausführlicher Blogeintrag zu SquirrelFish auf webkit.org(öffnet im neuen Fenster) . Die bereits jetzt sichtbaren Verbesserungen sollen nur ein Anfang dessen sein, was noch an weiteren Optimierungen möglich ist.
Die neue JavaScript-Engine sollte in einer der nächsten Versionen von Apples Safari enthalten sein. Es ist zudem davon auszugehen, dass der verwandte Konqueror-Browser (KHTML-Engine) und der Browser Epiphany, der in einiger Zeit auf WebKit setzen wird , ebenfalls über kurz oder lang von der Entwicklung profitieren werden.
Beim Einsatz von WebKit-Nightly-Builds(öffnet im neuen Fenster) ist zu beachten, dass es sich um weitgehend ungetestete Builds handelt, die teils mehrmals täglich neu erstellt werden. Ein aktuelles Backup ist also ratsam. In Produktivumgebungen empfiehlt sich der Einsatz von WebKit-Nightly-Builds nicht.



