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Interview: Die Geheimnisse der klugen Krieger

Golem.de im Gespräch mit Andreas Gerber, Chef des KI-Spezialisten Xaitment

Einfach nur ausweichen reicht nicht mehr! Computergegner und andere Figuren in modernen Spielen sind längst ein wichtiges Element bei der Erschaffung glaubwürdiger virtueller Welten. Golem.de sprach mit Andreas Gerber, dem Chef der deutschen KI-Schmiede Xaitment, über die technische Seite der künstlichen Intelligenz in Spielen.

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Dr. Andreas Gerber, CEO und Managing Director von xaitment.
Dr. Andreas Gerber, CEO und Managing Director von xaitment.
Andreas Gerber ist Gründer und Chef der Xaitment GmbH. Sein Unternehmen stellt die aus mehreren Modulen bestehende Middleware Xait-Engine her, mit der Entwickler aus aller Welt - beispielsweise Factor 5 - den Figuren in ihren Spielen künstliche Intelligenz geben.

Golem.de: Spielen Sie selbst und wenn ja, was?

Andreas Gerber: Computer- und Videogames sind meine Passion. Ich schaue mir regelmäßig die wichtigsten Spiele aller Genres an. Insbesondere Action-Highlights wie Assassin's Creed oder Motor Storm begeistern mich immer wieder aufs Neue, aber auch Klassiker wie Counter-Strike oder Quake. In meiner Jugend und Studentenzeit habe ich sehr viel gespielt. Als Firmengründer und Geschäftsführer ist die Zeit knapp geworden. Entsprechend hat sich mein Spielverhalten in den letzten Jahren vom Core- zum Casual-Gamer gewandelt.

Golem.de: Wenn Sie ein beliebiges neues Computerspiel starten: Worauf achten Sie, um herauszufinden, wie gut die KI-Routinen sind?

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Gerber: Zuerst teste ich, wie dynamisch und flexibel die virtuellen Welten tatsächlich sind. Wie stark kann ich mit den Bots interagieren und wie reagieren sie auf mich? Spielt man eine Sequenz mehrmals, lässt sich meist sehr schnell erkennen, welche KI-Verfahren eingesetzt werden und wie leistungsstark diese sind. Passt etwa ein Bot sein Verhalten dynamisch den Einflüssen seiner Umwelt an, so greift er auf Wissen zurück, das er selbst erhalten hat. Er ist nicht allwissend und reagiert individuell sowie situationsabhängig auf Aktionen - Indizien für eine komplexe und gute KI. Letztlich entscheidet aber nicht nur die eingesetzte Technik, ob eine KI fordernd ist oder nicht. Auch das Spieldesign hat maßgeblichen Einfluss auf die künstliche Intelligenz.

Golem.de: Gibt es derzeit eine besondere Herausforderung in Sachen KI?

Gerber: Die sogenannte Low-Level KI, darunter fallen Wegfindung und reaktives Verhalten, ist elementar für die Funktionsfähigkeit einer cleveren künstlichen Intelligenz. In diesem Bereich wurde im Laufe der letzten Jahre bereits viel Erfahrung gesammelt. Auch wir haben hierzu intensiven Aufwand betrieben und bieten mittlerweile sehr effiziente Lösungen an. Weitestgehend unerschlossen ist hingegen die High-Level KI - also Verfahren, die es dem Bot ermöglichen, autonom, flexibel und interaktiv zu handeln sowie Emotionen zu simulieren. Autonome, sich logisch und natürlich verhaltende NPCs etwa.

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DER GORF 04. Jun 2008

Hops, hab die grad mit ner anderen Verwechselt. Der "Chatbot" den ich meinte war ein...

Heitabu 04. Jun 2008

Dachtest DU, das hätte ein Mensch gepostet? War dieser Bot für Dich gerade nicht von...

bot 03. Jun 2008

Komplett gescriptet? Was heißt das genau im Unterschied zum restlichen SpieleKI? Es ist...

Holly 03. Jun 2008

Nein, müsste sie nicht. Menschen machen auch nichts grundlos, auch wenn sie selbst nicht...

Fehlerprognostiker 03. Jun 2008

Ah so schwierig ist das gar nicht. Man lässt einen Menschen ein Spiel spielen, schaut...


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