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Intel plant neuen Anlauf auf dem Handymarkt

CEO Paul Otellini bestätigt Pläne gegenüber der Financial Times

Intel-Chef Paul Otellini hat in einem Interview mit der US-Ausgabe der Financial Times gesagt, sein Unternehmen erwäge einen Wiedereinstieg in das Geschäft mit Mobiltelefonen. Laut Otellini ist der Zeitpunkt so günstig wie nie zuvor.

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In den vergangenen Monaten gab es keine Intel-Präsentation zum Thema "mobile Geräte", die ohne das Wort "iPhone" auskam. Intel weist derart hartnäckig auf das Apple-Gerät als Wegbereiter für "mobile internet devices" (MID) hin, dass das bisweilen sogar für Missverständnisse sorgt.

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Auf der Roadmap für den inzwischen Atom getauften neuen Prozessor-Kern steht bereits seit dem IDF Fall 2007 auch die Plattform "Moorestown", deren System-on-a-Chip (SoC) nicht mehr als ein halbes Watt elektrischer Leistung aufnehmen soll. Intel-Vize Anand Chandrasekher hatte auf dieser Veranstaltung auch erstmals das Wort "Smartphone" als Ziel für Moorestown benutzt.

Dass Intel es auf den boomenden Markt der Multifunktionstelefone abgesehen hat, bestätigte jetzt auch CEO Paul Otellini in einem Interview mit der US-Ausgabe der Financial Times. "Meiner Ansicht nach ist es einfacher, Sprachfunktionen einem kleinen Computer hinzuzufügen als umgekehrt", sagte Otellini im Bezug auf den Ansatz von klassischen Telefonanbietern, die Handys andere Funktionen wie Browser einpflanzen.

Die MIDs, zu denen Intel neben Geräten im Handyformat auch Mini-Notebooks wie den Eee-PC zählt - sie heißen im Intel-Jargon "Netbooks" -, sollen laut Otellini binnen weniger Jahre ein Marktvolumen von 10 Milliarden US-Dollar erreichen.

Intel hatte bereits im Jahr 2000 seine XScale-Architektur vorgestellt, die auch für Handys gedacht war. Über einige PDAs mit den Prozessoren kam man damals aber nicht hinaus, so dass die XScale-Sparte 2006 an Marvell verkauft wurde. Für Intel wäre das SoC "Moorestown" im Jahr 2009 damit schon der zweite Versuch, im Markt der Mobiltelefone Fuß zu fassen.



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