Novell kann mehr Linux-Pakete verkaufen

Produktbereich legt "ohne Microsoft" um 31 Prozent zu

Das Softwareunternehmen Novell konnte den Absatz seiner Linux-Pakete um 31 Prozent steigern. Im zweiten Quartal erzielte die Sparte einen Umsatz von 30 Millionen US-Dollar, davon entfielen 29 Millionen US-Dollar auf Linux.

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"Novells Linux-Kerngeschäft wächst. Mit Kerngeschäft meine ich den Bereich, der nichts mit Microsoft zu tun hat", sagte Justin Steinman, Novell Marketing Director Linux und Open Platforms dem US-Branchendienst Cnet. "Das sind Suse Linux Enterprise Server, die direkt von unserer Novell-Verkaufsmannschaft oder durch Channel-Partner verkauft wurden, ohne jedes Microsoft-Zertifikat oder Microsoft-Sales-Leute", so Steinman. "Wie wir schon früher feststellten, zeigt Microsoft einen weiteren Weg zu Umsatz auf. Wir wollen aber in dem ganzen Segment wachsen."

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Im November 2006 hatten Novell und Microsoft ihre Zusammenarbeit verabredet. Microsoft kauft in diesem Rahmen Supportzertifikate von Novell, um sie an seine Kunden weiterzugeben.

Novell erwirtschaftete einen Quartalsgewinn von 5,9 Millionen US-Dollar, (2 US-Cent pro Aktie), nach einem Verlust von 2,9 Millionen US-Dollar (1 US-Cent pro Aktie). Vor Sonderposten lag der Gewinn bei 6 US-Cent pro Aktie, und damit über den Analystenprognosen von 5 US-Cent. Der Umsatz stieg von 232 auf 236 Millionen US-Dollar.

Das Unternehmen bestätigte seine Umsatzerwartungen von 940 bis 970 Millionen US-Dollar für das Gesamtjahr. "Unser Geschäft nimmt weiter Fahrt auf. Wir fühlen uns durch unsere Ergebnisse bestärkt und sind weiterhin zuversichtlich, dass wir unsere Finanzzielsetzung für das Fiskaljahr 2008 erreichen werden", so Firmenchef Ron Hovsepian.

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