Dell macht erstmals im Ausland mehr Umsatz als in den USA
In den Vereinigten Staaten wuchs der Umsatz um nicht einmal 1 Prozent. Der operative Gewinn ging dort sogar zurück, berichtet das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster) . Der Computerkonzern hat in seinem ersten Finanzquartal 2008/2009 den Gewinn um 4 Prozent auf 784 Millionen US-Dollar (38 Cent pro Aktie) erhöht. Ein Plus von 4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Für das am 2. Mai geschlossene Quartal stieg der Umsatz von 14,72 Milliarden US-Dollar auf 16,08 Milliarden US-Dollar. Damit wurden die Prognosen der Analysten übertroffen. Geschmälert wurde der Gewinn von Restrukturierungskosten in Höhe von 106 Millionen US-Dollar.
Wie Dell weiter angab, war die Nachfrage für Notebooks besonders stark. Hier kletterte der Umsatz um 22 Prozent und die Auslieferungsmenge sogar um 43 Prozent.
Um im Konkurrenzkampf mit Hewlett-Packard bestehen zu können, hatte Dell den Abbau von 8.700 Arbeitsplätzen angekündigt. Im aktuellen Berichtszeitraum mussten 3.700 Beschäftigte das Unternehmen verlassen.
Seit Firmenmitbegründer Michael Dell im Januar 2007 wieder selbst den Konzern führt, hat er mehrere kostspielige Übernahmen, wie die von MessageOne (155 Millionen US-Dollar) und EqualLogic (1,4 Milliarden US-Dollar) getätigt, und 140 eigene Verkaufsstellen in den USA geschlossen. Mit seiner neuen Verkaufsstrategie bringt Dell Notebooks, PCs und Drucker direkt in die Einzelhandelsketten Wal-Mart und Best Buy.



