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Open Source ist wichtig für den Bund

CIO Summit auf dem LinuxTag 2008. Auf dem LinuxTag in Berlin fand am gestrigen 29. Mai 2008 der Behördenkongress des Innenministeriums statt. Dabei wurde wieder einmal die Rolle von Open Source in der IT-Strategie des Bundes herausgestellt.
/ Julius Stiebert
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Dr. Martin Schallbruch, IT-Direktor im Bundesministerium des Inneren, hob in seiner Eröffnungsrede hervor, dass quelloffene Lösungen für den Bund wichtig seien, da diese die Abhängigkeit von einzelnen Herstellern verringerten. Das verteilte Entwicklungsmodell der Open-Source-Community sei zudem besser auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. Dabei wies er auf eine höhere Sicherheit durch den offenen Quelltext ebenso hin wie auf die Unabhängigkeit von klassischen Veröffentlichungszyklen.

Zudem sei wichtig, dass sich Open Source an die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt. Daher werden laut Schallbruch sowohl freie Software als auch offene Formate in der künftigen IT-Strategie des Bundes eine wichtige Rolle spielen.

Das Auswärtige Amt wird 2009 die Migration aller 11.000 Arbeitsplätze in 230 Auslandsvertretungen sowie in Berlin und Bonn auf Linux abgeschlossen haben. Dies berichtete Anette Klein, IT-Leiterin des Ministeriums, in ihrer Rede. Schon heute würde der diplomatische Dienst zur Hälfte ohne proprietäres Betriebssystem auskommen; 800 Mitarbeiter nutzten Open-Source-Software auf ihren Notebooks.

Ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidung für Linux seien die Sicherheitsanforderungen des Auswärtigen Amtes. Weiterhin spare das Amt durch freie Software Geld. Das Auswärtige Amt habe heute das günstigste Verhältnis zwischen IT-Ausgaben und der Anzahl der Arbeitsplätze unter den Bundesministerien.


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