Ein Kompass für Googles Android
Android erlaubt es, das Smartphone über einen Touchscreen zu benutzen. Bislang haben die Handyprogrammierer noch wenig mit Icons gearbeitet – vom iPhone abgesehen. Nun, wo visuelle Menüführung im Trend liegt, ist Google noch einen Schritt weiter gegangen. Der Nutzer kann nun beliebige Funktionen wie RSS-Feeds oder Kontakte als eigene Icons kreieren und direkt auf den Startbildschirm seines Mobiltelefons schieben, so dass er direkten Zugriff darauf hat. Zudem kann der Nutzer durch eine Art "Beiseite-Schieben" des gerade angezeigten Bildschirms einen weiteren Bildschirm öffnen. Damit halten auch auf dem Handy mehrere Fenster Einzug. Auch eine Uhr lässt sich auf dem Display ablegen und beliebig verschieben. Diese Funktion war erstmals beim Prada-Handy von LG zu sehen gewesen.
Die 3D-Umgebungsansicht in Googles Street View wurde schon vor einiger Zeit gezeigt. Der Nutzer fährt mit seinem Finger von links nach rechts über den Bildschirm, wodurch sich die Ansicht dreht, so dass man das Gefühl hat, direkt auf der Straße zu stehen und nach allen Seiten zu blicken. Neu hinzugekommen ist ein Kompass, wie Google es nennt. Dabei handelt es sich um einen Bewegungssensor, der registriert, wie der Nutzer das Handy hält. Sobald der Anwender das Gerät dreht, ändert sich auch die Ansicht in der Street View.
Ebenfalls als nützlich erweisen könnte sich die Methode, das Telefon nicht mehr mittels PIN, sondern mit einer Handführung über bestimmte Felder auf dem Display zu entsperren. Der Nutzer legt die Bewegung einmal fest, anschließend wird das Gerät erst wieder aktiviert, wenn er die richtige Spur zieht.
Auf der Website von androidcommunity.com(öffnet im neuen Fenster) gibt es Videos zu den einzelnen neuen APIs zu sehen.
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