Abo
  • Services:

Computertomographie mit acht GeForce-GPUs

Zwar geben die Wissenschaftler keine Werte zur Leistungsaufnahme des Systems an, sie dürfte unter Last den Komponenten nach gerechnet aber bei rund 1.000 Watt liegen. Das Astra-Team hat folglich auch ein Thermaltake-Netzteil mit 1.500 Watt Maximalleistung verbaut. Das einzelne Netzteil läuft den Angaben der Fastra-Erbauer zufolge auch unter voller Last des Systems absolut stabil, die GPUs werden mit Luftkühlung - allerdings bei offener Seitenwand des Rechners - bei Standardtakten nur 86 Grad warm.

Stellenmarkt
  1. ETAS, Stuttgart
  2. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart-Weilimdorf

Geradezu spartanisch ist im Vergleich der Rest der Hardware: Eine 750-GByte-Festplatte und 8 GByte DDR2-Speicher reichen für die geplante Anwendung. Zwar hätten die Forscher gerne mehr Speicher verbaut, Module mit mehr als 2 GByte Kapazität erschienen ihnen aber noch als unverhältnismäßig teuer.

Ebenso pragmatisch ist die Wahl der Software: Nvidias C-ähnliche Programmierschnittstelle CUDA unter Windows XP-64. Die Grafikprozessoren werden im Fastra-Rechner einzeln angesprochen, eine Verbindung per SLI ist nicht nötig und wird auch von CUDA nicht unterstützt. Die Parallelisierung der Rechenaufgaben erledigt dabei im Wesentlichen der Nvidia-Compiler.

Mit dieser Ausstattung erreichen die Antwerpener zwar nur 12.603 Punkte im 3DMark06 (mit ausnahmsweise aktiviertem SLI), aber ums Spielen geht es hier auch nicht. Den Supercomputer CalcUA mit 67,4 Sekunden Rechenzeit für eine Rekonstruktion aus Scannerdaten schlägt Fastra mit 59,9 Sekunden.

"Obwohl unsere Rekonstruktionstechniken sehr leistungsstark sind, haben sie einen bedeutenden Nachteil: Sie sind sehr langsam. Die 3D-Bilder, mit denen wir normalerweise arbeiten, können recht groß werden (typischerweise 1.024 x 1.024 x 1.024 Volumen-Elemente oder mehr), fortgeschrittene Rekonstruktionsmethoden können auf einem normalen PC teilweise Wochen an Berechungszeit brauchen", sagen die Astra-Forscher. Gegenüber einem einzelnen CPU-Kern ist nach den Ergebnissen der Antwerpener bei ihren Berechnungen eine GPU 40-mal schneller.

Das Vision Lab der Universität Antwerpen plant bereits, einen ganzen Cluster an Fastra-Computer aufzubauen und damit eine Echtzeitrekonstruktion von großen 3D-Volumes zu ermöglichen.

 Computertomographie mit acht GeForce-GPUs
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€ (Release 14.11.)
  2. 59€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 28.09.)
  3. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 05.10.)

programmierer 02. Jun 2008

NVidia hat gerade einen Wettbewerb am laufen bei dem es darum geht den wer den lame mp3...

Leser 02. Jun 2008

War selbst schon mal in so nem Röhrendings-da, also stimmt geht auch ohne, aber so gehts...

Hurz 01. Jun 2008

Was ist ein Artzt? Es tut mir echt leid, aber ich kenne genug solcher "kompetenten...

housetrek 01. Jun 2008

Warum sollte es für Vista brauchbare Treiber geben, wenn das Betriebssystem schon nicht...

Klingel 31. Mai 2008

Tja, aber in welcher Aufloesung?


Folgen Sie uns
       


Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest

Die MX Vertical ist Logitechs erste vertikale Maus. Sie hat sechs Tasten und kann wahlweise über Blueooth, eine Logitech-eigene Drahtlostechnik oder Kabel verwendet werden. Die spezielle Bauform soll Schmerzen in der Hand, dem Handgelenk und den Armen verhindern. Wem es vor allem darum geht, eine vertikale Sechstastenmaus nutzen zu können, kann sich das deutlich günstigere Modell von Anker anschauen, das eine vergleichbare Bauform hat. Logitech verlangt für die MX Vertical 110 Euro, das Anker-Modell gibt es für um die 20 Euro.

Logitechs MX Vertical und Ankers vertikale Maus im Vergleichstest Video aufrufen
Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
    iOS 12 im Test
    Auch Apple will es Nutzern leichter machen

    Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
    2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

    Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
    Lenovo Thinkpad T480s im Test
    Das trotzdem beste Business-Notebook

    Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
    Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

    1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
    2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
    3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

      •  /