Fedora baut Grid auf
Bei Fedora Nightlife wird es möglich sein, freie Kapazitäten auf dem eigenen Computer dem Grid zur Verfügung zu stellen. Für das Grid können dann Aufgaben eingereicht werden, beispielsweise zu Forschungszwecken. Der Initiator des Projektes, Bryan Che, hofft nach eigenen Angaben, so im Rahmen von Fedora ein Grid mit einer Million Nodes aufzubauen.
Nightlife wird das Condor-Projekt(öffnet im neuen Fenster) ersetzen, das von der University of Wisconsin Madison entwickelt wurde und gestiftete Rechenzeit verteilt. Im Jahr 2007 beschloss der Linux-Anbieter Red Hat eine Partnerschaft mit der Universität, in deren Rahmen Condor als Open Source freigegeben wurde.
So wird Condor an der Universität nun offen weiterentwickelt und es wurden bereits Fedora-Pakete erstellt. Nun soll ein Projektwiki folgen und der Condor-Scheduler soll auf Fedora-Servern installiert werden. Später sollen Fedora-Anwender bei der Installation wählen können, ob sie sich an Nightlife beteiligen wollen.



