AnyDVD HD verbessert Blu-ray-Unterstützung

Weg mit Werbung, Benutzungsbeschränkungen und Regionalcodes

Nervige Zwangstrailer, Anti-Schwarzkopie-Drohungen und regionale Beschränkungen - die bunte Welt der Blu-ray-Disc hat für ehrliche Kunden auch ihre Schattenseiten. Damit schafft die Filmindustrie weiter Anreize für Anbieter wie Slysoft. Deren in Deutschland nicht erlaubtes Tool AnyDVD HD verspricht mit einer neuen Version noch bessere Blu-ray-Unterstützung.

Artikel veröffentlicht am ,

Ab der nun erhältlichen AnyDVD-HD-Version 6.4.3.2 2008 05 27 kann nicht nur der Kopierschutz entfernt werden, sondern laut SlySoft-Pressemitteilung auch ungewünschte Werbung und Trailer nebst Benutzungsbeschränkungen, die etwa das Überspringen von Zwangsinhalten untersagen. Darüber hinaus soll auch die Entfernung von Blu-ray-Regionalcodes durch eine neue automatische Erkennungsroutine verbessert worden sein. Im Ausland legal gekaufte Blu-ray-Filme lassen sich demnach mit weniger Problemen am Windows-PC abspielen.

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SlySoft-Chef Giancarlo Bettini kommentierte die bessere Blu-ray-Unterstützung durch AnyDVD HD mit dem üblichen Spott für die Filmindustrie: "Es ist immer wieder das Gleiche. Man kann sich nur über die Mittel und die Aggressivität wundern, mit denen die Filmindustrie seit Jahren die ehrlichen Käufer ihrer Filmmedien durch verschiedene Kopierschutzmethoden und Restriktionen schikaniert und quält. Doch damit nicht genug. [...] wird auf Play gedrückt, dann werden die Zuschauer vor dem Start des Filmgenusses gezwungen, diverse FBI-'Warnungen' und Werbetrailer zu sehen. Bei SlySoft werden wir weiterhin alles tun, um die Zuschauer vor solchem Unsinn zu schützen."

Auch wenn sich SlySoft zum Retter der Konsumenten aufschwingt, so ist AnyDVD beziehungsweise AnyDVD HD als Werkzeug zum Umgehen von Kopierschutzmaßnahmen nur noch in wenigen westlichen Ländern überhaupt erlaubt. In Deutschland darf das Tool seit einigen Jahren weder verkauft noch genutzt werden. Die Filmindustrie könnte SlySoft vielleicht den Wind aus den Segeln nehmen, wenn sie auf die bei Filmfans wenig geliebten Regionalcodes, die Zwangstrailer und die für ehrliche Käufer wenig schmeichelhaften Schwarzkopieunterstellungen verzichten würde.

Realistisch gesehen dürfte sich das aber sobald nicht ändern, selbst Journalisten, die Pressemitteilungen sowie Bild- und Werbematerial zu Filmen abrufen wollen, müssen bei einigen Filmstudios erst Erklärungen unterzeichnen, dass sie keine Schwarzkopien erstellen und das Pressematerial nur einige Monate vor und nach Filmveröffentlichung verwenden und danach aus Onlinepublikationen löschen. Dabei geht es wohlgemerkt nur um Bilder und Trailer.

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Nicht nur der Heimkinofan klagt jedoch, auch Kinobesitzer leiden unter dem derzeitigen Umgang. Sie erhalten Filme wie zuletzt beispielsweise Indiana Jones 4 auf zwei Filmrollen, eine mit den geraden, die andere mit den ungeraden Szenen, und müssen sie dann wieder in die richtige Reihenfolge bringen. Zudem mussten sich Kinobesitzer in der Vergangenheit Forderungen nach fest eingebauten Nachtsichtgeräten erwehren.

Journalisten mussten diese Beobachtung bei einigen Pressevorführungen bereits über sich ergehen lassen und Kontrollen wie am Flughafen sind bei einigen Filmstudios ebenfalls Normalität geworden. Nicht etwa, weil Journalisten vor Anschlägen geschützt werden sollen, sondern weil befürchtet wird, dass mit Handys, Digicams & Co. unerlaubte Mitschnitte gemacht werden.

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Nogger 01. Jun 2008

Um festzustellen was "wirksamer Kopierschutz" heißt. Am liebsten würde ich mit tausend...

Schweizer 01. Jun 2008

WER WILL MIR DAS VERBIETEN ? Irgendein blöder Politiker-Fickfrosch von da oben ? Dem...

Kain Ko 30. Mai 2008

Ich finds unglaublich wie hier Waschpulver verharmlost wird. Euch sollte mal jemand...

9life-Moderator 29. Mai 2008

Gute Einstellung, da nur so die Contantmafia merkt, dass der Kunde nicht "blöd" ist...



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