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iRobot stellt Kampfroboter vor

Martialische Kampfmaschine mit elektronisch gesteuerter Waffe

Roboter dürfen Menschen nicht verletzen, forderte der Science-Fiction-Autor Isaac Asimov vor knapp 60 Jahren. Die Realität hat ihn längst überholt: Auf einer Waffenmesse haben ein amerikanischer Roboterhersteller und ein australischer Waffenbauer einen neuen Kampfroboter vorgeführt. Eine der möglichen Anwendungen sei die Kontrolle von Menschenmassen.

Das amerikanische Unternehmen iRobot ist vor allem durch den possierlichen Staubsauger-Roboter Roomba bekannt geworden. Doch baut iRobot auch Roboter für militärische Zwecke. Zusammen mit dem australischen Waffenhersteller Metal Storm hat iRobot auf einer Waffenmesse in Texas einen martialischen Kampfroboter vorgeführt.

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Kampfroboter mit Waffe (Quelle: Metal Storm)
Kampfroboter mit Waffe (Quelle: Metal Storm)

Dazu haben die beiden Partner den Warrior X700-Roboter von iRobot mit einem Waffensystem von Metal Storm ausgerüstet. Der Warrior X700 erinnert mit seinen Raupenketten ein wenig an einen Panzer und ist für militärische Anwendungen wie Aufklärung, Kampfmittelbeseitigung, Rettung von Verwundeten oder Feuerbekämpfung konzipiert.

Ausgerüstet mit dem Waffensystem Firestorm macht der Roboter seinem Namen Warrior ("Krieger") alle Ehre. Das Waffensystem Firestorm besitzt mehrere Läufe. Das Besondere daran ist, dass die Patronen hintereinander im Lauf stecken. Ein Magazin ist nicht notwendig. Die vorderste Patrone im Lauf wird jeweils elektrisch gezündet. So kann die Waffe verschiedene Schussmuster erzielen. Da keine mechanischen Teile verwendet werden, ist die Schussfrequenz (Kadenz) besonders hoch.

Firestorm feuere, so der Hersteller, tödliche ebenso wie "weniger tödliche Geschosse" ab. Die Einsatzmöglichkeiten für den Kampfroboter sind weit gefasst: Metal Storm sieht nicht nur den Häuserkampf, sondern auch bewaffnete Patrouillen und die Kontrolle von Menschenmengen und gewalttätigen Ausschreitungen als Einsatzbereiche an.

Robotiker wie David Hanson kritisieren die Bewaffnung von Robotern. Er tritt dafür ein, Roboter mit "Mitgefühl und Empathie für Menschen" zu entwickeln, "um Horrorszenarien, wie wir sie aus Science-Fiction-Filmen kennen, zu verhindern." Die britische Anti-Landminen-Gruppe Landmine Action hat kürzlich sogar ein Verbot von autonom agierenden Kampfmaschinen nach dem Vorbild der Ottawa-Konvention gefordert, die die Produktion, Nutzung und Weitergabe von Anti-Personen-Minen verbietet.


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blablubbb 07. Jun 2009

Genau, das funktioniert sogar bei 60-Tonnen Kampfpanzern ... Dir ist schon klar, dass...

anonymous 02. Jun 2008

RAMPAGE! Fazit: mit menschlicher Steurerung wird's auch nicht besser

venki 30. Mai 2008

Richtig. Da wir aber von einem System sprechen, zählen die einzelnen Rohre und bei 60k...

Flying Circus 30. Mai 2008

Da fällt mir aber ein Stein vom Herzen. Wenn man so ein Ding ins Auge kriegt, sieht man...

antirobot 29. Mai 2008

Hört auf mit der Produktion von Waffen. Fördert die Wissenschaft gegen den Krieg!



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