Talend veröffentlicht Open Studio 2.4

Freie Datenintegrationssoftware in neuer Version

Talend hat auf dem LinuxTag in Berlin eine neue Version seiner Datenintegrationslösung Open Studio vorgestellt. Die Open-Source-Software erkennt in der neuen Version automatisch Änderungen an Datenstrukturen, um den Integrationsprozess anzupassen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

In der Version 2.4 erkennt Open Studio Abhängigkeiten automatisch, um darauf reagieren zu können. Ändert sich die Datenstruktur in einer Quell- oder Zielanwendung, werden die laufenden Prozesse automatisch angepasst. Zudem gibt es eine automatische Komponenteninstallation, um Erweiterungen und Konnektoren aus der Onlineanwendung Talend Ecosystem einzurichten. Die Geschwindigkeit der Software soll ebenfalls verbessert worden sein.

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Neu ist auch der "Change Data Capture" genannte Prozess, um bei der Integration nur Daten zu beachten, die neu sind oder geändert wurden. Änderungen lassen sich in Echtzeit umleiten.

Als Datenintegrationssoftware sammelt Open Studio Daten verschiedener Systeme - wie CRM und ERP - und stellt so eine gemeinsame Datenbasis zur Verfügung. Mit diesen gesammelten und vereinheitlichten Daten können dann wiederum andere Programme, etwa um Berichte zu erstellen, arbeiten. Aber auch Daten aus ausgemusterten Anwendungen können so in neue Systeme übertragen werden. Nach eigenen Angaben unterstützt Talend alle gängigen ERP- und CRM-Systeme sowie diverse Datenbankmanagementsysteme, Webservices und Ähnliches. So besteht eine Partnerschaft mit Pipeline Software, um deren SAP-Konnektor in Open Studio zu nutzen.

Das Open Studio basiert auf Eclipse und erstellt wahlweise Java- oder Perl-Applikationen. Die Software wird unter der GPLv2 veröffentlicht und steht unter talend.com zum Download bereit. Fertige Pakete der neuen Version gibt es hier allerdings noch nicht.

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Geld will das französische Unternehmen in erster Linie mit Support und Training verdienen. Für zahlende Kunden gibt es dann auch erweiterte Editionen der Software, die bestimmte Vorgänge weiter vereinfachen sollen. Dieselben Funktionen bietet aber auch die Community Edition, wie Talends Europa-Chef François Méro im Gespräch mit Golem.de betonte. Es sei dann unter Umständen nur mehr Arbeit nötig, um zum gleichen Ergebnis zu kommen.

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