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Handyabsatz in Westeuropa bricht um mehr als 16 Prozent ein

Gartner senkt seine Jahresprognose

Im ersten Quartal 2008 sind weltweit 294,3 Millionen Mobiltelefone verkauft worden. Wie das IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner berichtet, entspricht das einem Anstieg von 13,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum. In Westeuropa aber ging der mengenmäßige Absatz von Mobiltelefonen um 16,4 Prozent zurück. Es ist der erste Rückgang in Westeuropa, seit Gartner im Jahr 2001 mit Zahlenerhebung begann.

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Der Absatz von Mobiltelefonen in Westeuropa betrug 35,9 Millionen Einheiten. "Mobilfunkbetreiber haben hier den Geräteabsatz im High-End-Bereich durch höhere Subventionen angefeuert, die mit längeren Vertragslaufzeiten gekoppelt waren. Das hatte aber negative Auswirkungen auf den Neukaufzyklus", so Gartner-Analystin Carolina Milanesi. Die Nachfrage für High-End-Produkte wurde außerdem durch die wirtschaftliche Abkühlung in vielen Ländern beeinträchtigt, so die Marktforscherin.

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Nokia verkaufte 115,2 Millionen Mobiltelefone weltweit und erreichte einen verbesserten Marktanteil von 39,1 Prozent. Im Vorjahresquartal waren es noch 35,5 Prozent. Laut Gartner konnten die Finnen ihre dominierende Stellung dank ihres breiten Produktangebots verteidigen, das sowohl Nutzer in Entwicklungs- und Schwellenländern, als auch in den entwickelten Märkten der Industrienationen ansprach. Samsung blieb mit 42,4 Millionen Wareneinheiten auf Kurs. Der südkoreanische Anbieter konnte seine Position als Nummer 2 im Markt halten, und erreichte einen Marktanteil von 14,4 Prozent, während es im ersten Quartal 2007 noch 12,4 Prozent waren.

Motorola nahm seine Probleme aus dem Jahr 2007 mit ins erste Quartal 2008. Der Absatz fiel auf 29,9 Millionen Handys, ein Rückgang des Marktanteils von 18,4 auf 10,2 Prozent. Da auch im zweiten Halbjahr 2008 nicht ein Strom neuer Produkte von dem US-Konzern zu erwarten ist, sei eine Rückkehr auf den 2. Rang sehr unwahrscheinlich, so Milanesi. Motorola müsse eher aufpassen, nicht auch noch vom Branchenvierten LG überrundet zu werden.

LG startete mit 23,6 Millionen Einheiten und einem Marktanteil von 8 Prozent (Q1/2007: 6,2 Prozent) gut ins Jahr 2008, überholte Sony Ericsson und ist jetzt der viertgrößte Anbieter weltweit.

"Wir gehen weiter davon aus, dass 2008 ein Wachstumsjahr für die Mobilfunkbranche sein wird. Angetrieben besonders von der Nachfrage in Entwicklungs- und Schwellenländern, wird der Umsatz weiterhin um 10 bis 15 Prozent steigen", so Milanesi. "Das finanzielle Umsatzmarktvolumen wird aber niedriger ausfallen als von uns im Dezember 2007 prognostiziert." Während in den Industrienationen die steigenden Benzinpreise die Kaufkraft belasten, drückten in den Entwicklungs- und Schwellenländern die gestiegenen Lebensmittelpreise auf die Nachfrage in anderen Bereichen.



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Zelos 29. Mai 2008

Dagegen sage ich ja nichts ;-). Aber der Markt ist halt deutlich kleiner als früher, wo...

Ekelpack 29. Mai 2008

Es war hat alles besser. Wahrheiten lassen sich eben nicht verschweigen.

Beck ohne Stein 29. Mai 2008

Haare waschen und rasieren. Dann findet man auch ehrliche Arbeit.

sypho 29. Mai 2008

na die oseuros haben jetzt alle ein handy und brauchen keins... dewegen die...

so so 29. Mai 2008

ist doch dann völlig logisch oder kauft hier jemand noch ein anderes Modell ?


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