Offene Sicherheitslücke im Flash-Player wird ausgenutzt (U)

Symantec und Adobe untersuchen neuen Angriff auf den Flash-Player

Symantec warnt vor einer kritischen Sicherheitslücke im Flash-Player, die aktiv ausgenutzt wird. Noch ist die Ursache für das Problem nicht klar, daher gibt es auch noch kein Update von Adobe.

Artikel veröffentlicht am ,

Das Problem ähnelt laut Symantec einem kürzlich beseitigten Pufferüberlauf, tritt aber auf Systemen auf, die entsprechend gepatcht wurden. Noch ist unklar, worin das Problem genau besteht. Es könnte sich sowohl um eine Variante des bereits beseitigten Problems handeln, als auch um nicht korrekt gepatchte Systeme. Adobe und Symantec untersuchen die Angelegenheit.

Der Schadcode, der derzeit im Umlauf ist, kommt von den gleichen chinesischen Websites, die auch schon Code für die zuvor bekanntgewordene Lücke verteilten: wuqing17173.cn und woai117.cn. Hinzu kommt laut Symantec die neue Domain dota11.cn. In der Flash-Datei findet sich ein Hinweis auf die Domain www.play0nlnie.com, meldet derweil das Internet Storm Center.

Symantec erkennt die kompromittierten .swf-Dateien derzeit als "Downloader.Swif.C" und die darüber ausgelieferte Malware als "Infostealer.Gamepass". SecurityFocus führt die Sicherheitslücke unter Adobe Flash Player SWF File Unspecified Remote Code Execution Vulnerability.

Abhilfe schafft derzeit eine Deinstallation des Flash-Player oder die Installation von Tools wie Flashblock und NoScript. Administratoren sollten zudem die genannten Webseiten sperren.

Nachtrag vom 29. Mai 2008, 19 Uhr:
Mittlerweile haben Adobe und Symantec Entwarnung gegeben: Der Flash Player ab der Version 9.0.124.0 ist von der Sicherheitslücke nicht betroffen.

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