Googles Infrastruktur für alle

App Engine kostet 0,10 und 0,12 US-Dollar pro CPU-Kern und -Stunde

Google macht Ernst mit seiner App-Engine, mit der Dritte Applikationen auf Basis von Googles Infrastruktur hosten können. Auf seiner Entwicklerkonferenz Google I/O verkündete Google, dass die App-Engine ab sofort allen zur Verfügung steht und legte ein Preismodell für die Nutzung der eigenen Infrastruktur vor.

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Entwickler sollen sich auf ihre Applikationen konzentrieren, nicht auf deren Hosting, das will Google mit der App-Engine übernehmen und dafür sorgen, dass die zum Betrieb notwendigen Computerressourcen zur Verfügung stehen. So will Google auch Lastspitzen den Schrecken nehmen und dank automatischer Replikation und Load-Balancing dafür sorgen, dass auch ein plötzlicher Besucheransturm bewältigt werden kann.

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Rund 150.000 Entwickler haben sich in den vergangenen sechs Wochen in Googles Warteliste für die App Engine eingetragen, nur 10.000 Entwickler hatte Google in der ersten Testphase zugelassen. Ab sofort hat das Warten ein Ende, denn Google akzeptiert nun Anmeldungen.

Derzeit bietet Google seine Infrastruktur zwar kostenlos an, bezeichnet die aktuelle Fassung der App Engine jedoch als Preview-Release, die einige Begrenzungen hat: Es stehen in der Vorabversion maximal drei Applikationen, 500 MByte Speicherplatz sowie ausreichend CPU-Leistung (200 Millionen Megacycles pro Tag) und Netzwerkbandbreite (10 GByte pro Tag) zur Verfügung, um rund 5 Millionen Pageimpressions pro Monat auszuliefern.

Im Laufe des Jahres soll Googles App-Engine in den Regelbetrieb gehen. Dann wird Google seine Leistungen auch in Rechnung stellen: Pro CPU-Kern und Stunde werden dann zwischen 0,10 und 0,12 US-Dollar anfallen. Jedes GByte ab belegtem Speicherplatz wird zwischen 0,15 und 0,18 US-Dollar kosten. Der Preis für ausgehenden Traffic liegt zwischen 0,11 und 0,13 US-Dollar pro GByte, eingehender Traffic wird mit 0,09 bis 0,11 US-Dollar pro GByte berechnet.

Die App Engine umfasst eine komplette Applikationsumgebung und unterstützt derzeit nur die Programmiersprache Python, wobei Python 2.5.2 als Runtime-Umgebung zum Einsatz kommt. In dieser Python-Umgebung stehen APIs bereit, die den Zugriff auf den "Datastore" oder Google-Accounts erlauben, URLs abrufen oder auf den E-Mail-Dienst zugreifen. Beim "Datastore" handelt es sich um ein verteiltes Speichersystem auf Basis von Bigtable und GFS, das eine Query-Enging samt Transaktionsunterstützung bietet.

Für Entwickler stellt Google das "App Engine SDK" zur Verfügung, das unter Windows, MacOS X und Linux läuft. Andere Sprachen als Python könnten später ebenfalls unterstützt werden.

In den kommenden zwei Wochen soll es zudem zwei neue APIs geben: Ein API zur Bildmanipulation wird es erlauben, Bilder auf dem Server zu skalieren, zu rotieren und Bildausschnitte zu machen. Hinzu kommt ein memcached-API, das die entsprechenden Caching-Systeme unterstützt.

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bben 28. Mai 2008

Google Apps Engine $0.10 - $0.12 per CPU core-hour $0.15 - $0.18 per GB-month of storage...

Quork 28. Mai 2008

Ähm, hallo? Ich habe HAIE??!?

Hazamel 28. Mai 2008

das gleiche schreibt ja auch golem: "Derzeit bietet Google seine Infrastruktur zwar...

Zork 28. Mai 2008

Google und andere geldgierige Software-Unternehmen wollen nur das Eine, unser Bestes...



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