Abo
  • Services:

Beta von KDE 4.1 mit neuen Programmen

Arbeitsoberfläche lässt sich besser anpassen

Der Linux- und Unix-Desktop KDE 4.1 liegt in einer ersten Beta-Version vor. Darin wurden die Funktionen der Desktop-Shell Plasma weiter ausgebaut. Erstmals sind die KDE-Programme auch für Windows und MacOS X erhältlich.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

KDE 4.1
KDE 4.1
Die Arbeitsfläche Plasma unterstützt in der vorliegenden Betaversion mehrere Kontrollleisten, deren Größe sich ändern lässt. Das Kickoff-Startmenü wurde optisch überarbeitet und soll übersichtlicher sein und auch der Dialog "Programme ausführen" wurde verändert. Da Plasma die Rendering-Engine WebKit enthält, können in KDE 4.1 Dashboards-Widgets aus MacOS X verwendet werden. Zusätzlich soll der Fenstermanager KWin schneller arbeiten und bietet weitere optische Effekte, wie die beim Verschieben wackelnden Fenster.

Stellenmarkt
  1. brandung GmbH & Co. KG, Köln-Ehrenfeld
  2. SCHOTT AG, Mainz

Mit Erscheinen der Betaversion haben die Entwickler alle PIM-Programme (Personal Information Management) auf KDE 4.1 portiert. Dem für Entwickler gedachten KDE 4.0 lagen noch die entsprechenden Programme aus KDE 3.5.x bei. In der neuen Version wurde beispielsweise der Umgang mit mehreren Kalendern und Zeitzonen verbessert. Das Akonadi-Framework, das den Zugriff auf Daten und Quellen koordiniert, ist zwar ebenfalls enthalten, wird von den PIM-Applikationen jedoch noch nicht verwendet.

Wie schon in KDE 4.1 Alpha 1 ist der neue Videoplayer Dragon enthalten. Außerdem ist der KDE-CD-Spieler wieder mit dabei. Der Browser Konqueror enthält eine Sitzungsverwaltung und der Bildbetrachter Gwenview einen Vollbildmodus. Das Multimedia-Framework Phonon unterstützt Untertitel sowie zusätzliche Backends.

KDE 4.1
KDE 4.1
Die erste Beta von KDE 4.1 steht im Quelltext zum Download bereit. Vorbereitete Pakete gibt es für Mandriva und OpenSuse. Pakete für Fedora und Kubuntu sind in Arbeit, Debian hält sie schon im Experimental-Zweig der Distribution bereit. Ferner können die einzelnen Programme auch unter Windows und MacOS X verwendet werden.

Die finale Version von KDE 4.1 ist für den 29. Juli 2008 geplant. Bis dahin gibt es von den Entwicklern auch tägliche Testschnappschüsse.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 229,90€ + 5,99€ Versand

kde40 06. Jun 2008

4.0 ist irgendwie noch nciht recht fertig...

tuxomat 28. Mai 2008

KDE4.0 war nicht für USER es war für ENTWICKLER. Also wiso zur Hölle sollte ein User...

chris109 28. Mai 2008

Du hast es voll erfasst. Wakelnde Fenster sind einfach lustig anzusehen, genauso wie...

traeumerle 28. Mai 2008

Das war einer der Gründe warum ich KDE 4.0.X nicht lange getestet habe (neben der...

nate 28. Mai 2008

FULLACK. Es ist mir unbegreiflich, wie man vom angenehmen, einigermaßen modernen Plastik...


Folgen Sie uns
       


Frösteln in Frostpunk - Golem.de Live

Frostpunk ist ein düsteres Aufbauspiel, aber mit der Unterstützung unserer Community haben wir frostige Zeiten im Livestream überwunden.

Frösteln in Frostpunk - Golem.de Live Video aufrufen
Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Adblock Plus: Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern
    Adblock Plus
    Bundesgerichtshof erlaubt Einsatz von Werbeblockern

    Der Bundesgerichtshof hat im Streit um die Nutzung von Werbeblockern entschieden: Eyeo verstößt mit Adblock Plus gegen keine Gesetze. Axel Springer hat nach dem Urteil angekündigt, Verfassungsbeschwerde einreichen zu wollen.

    1. Urheberrecht Easylist muss Anti-Adblocker-Domain entfernen

    Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
    Datenschutz
    Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

    Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
    Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

    1. Datenskandal Bundesregierung erwägt strenge Facebook-Regulierung
    2. Quartalsbericht Facebook macht fast 5 Milliarden US-Dollar Gewinn
    3. Soziales Netzwerk Facebook ermöglicht Einsprüche gegen Löschungen

      •  /