Jedem sein Notebook: VIAs OpenBook unter Creative Commons
Während die Elektronik eines Notebooks beinahe schon als trivial gilt, ist die Herstellung des Gehäuses der größte Kostenfaktor eines mobilen Rechners. Insbesondere das "Tooling", also die Herstellung von Formen und die Einstellung von Maschinen, schlägt noch vor der Serienproduktion kräftig aufs Budget.
Mit SSDs wie bei Asus' Eee-PC 701 oder dem VIA-Notebook A120 von One hält sich VIA mit dem OpenBook nicht auf, eine 80-GByte-Festplatte soll es laut den Spezifikationen schon sein. Ein bisher bei Mini-Notebooks seltenes Detail: Die Webcam kann nach beiden Seiten des Deckels blicken. Ist der Sensor auf der Außenseite, so soll er unter anderem zum Mitschneiden von Präsentationen dienen. Wie VIAs PR-Chef Richard Brown in einem YouTube-Video(öffnet im neuen Fenster) erklärt, soll das Gerät bis zu drei Stunden mit einer Akkuladung durchhalten.
Mit dieser Ausstattung dürften fertige OpenBooks nicht mehr in der günstigsten Klasse der Mini-Notebooks um 300,- Euro samt Betriebssystem mitspielen. Das gilt umso mehr, wenn alle möglichen Funkmodule verbaut werden. Zur Wahl stehen WLAN nach 802.b/g, Bluetooth, HSDPA und sogar WiMax. Wer sich bereits für die OpenBooks interessiert, hat VIA noch nicht bekanntgegeben.
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