Abo
  • Services:

Interview: Im Internet ist Platz für alle

Golem.de: Was passiert, wenn eine Privatperson Onlineinhalte der ARD nutzt, sie zum Beispiel in die eigene Website oder sein Blog einbindet? Schließlich haben die Gebührenzahler für diese Sendungen bezahlt.

Stellenmarkt
  1. Capio Deutsche Klinik GmbH, Fulda
  2. Communisystems-Care GmbH, verschiedene Einsatzorte

Wiedemann: Das ist richtig. Das Onlinerecht ist aber ein eigenständiges Recht. Wir können eine Sendung, die wir produziert haben und an der wir das Senderecht haben, nicht einfach ins Netz stellen, sondern wir müssen die Onlinerechte regelmäßig extra abgelten - und es ist schwierig, das Einverständnis der Rechteinhaber dafür zu bekommen, dass ihre Produktionen von Dritten nicht nur zur privaten Nutzung heruntergeladen werden, sondern auch noch weitergegeben und im Internet verteilt werden. Das sind neue Entwicklungen, mit denen wir uns beschäftigen.

Bei Eigenproduktionen gibt es vereinzelt bereits Tests, beispielsweise beim NDR, wo die Sendungen Extra 3 und Zapp unter eine sogenannte Creative-Commons-Lizenz ins Netz gestellt werden. Das heißt, Privatnutzer dürfen die Beiträge unter bestimmten Einschränkungen, die für solche Lizenzen typisch sind, verwenden.

Golem.de: Was können und dürfen Privatnutzer denn mit einem Zapp-Beitrag machen?

Wiedemann: Sie können sich einen Beitrag auf ihre Festplatte herunterladen, sie können ihn auf ihrer eigenen Homepage einstellen, und sie können ihn in Communitys an Dritte weitergeben. Sie dürfen den Beitrag jedoch nicht inhaltlich verändern und auch nicht die Kennung der Marke NDR herausnehmen. Es muss erkennbar bleiben, dass es sich um einen Beitrag von Zapp handelt. Außerdem dürfen sie damit keine kommerziellen Zwecke verfolgen, ihn also nicht an Dritte weiterverkaufen.

Golem.de: Das ZDF hat vor etwa einem Jahr eine Mediathek gestartet. Die ARD hat jetzt erst nachgezogen. Weshalb hat die Einrichtung so lange gedauert?

Wiedemann: Die ARD-Mediathek ist ein rein virtuelles Portal. Hier werden keine Inhalte extra produziert und eingestellt, sondern sie ist der zentrale Einstieg und die Benutzeroberfläche für den Zugang zu Hörfunk- und Fernsehbeiträgen aller ARD-Sender. Hier wird also eine große Menge von Inhalten aus unterschiedlichen Quellen auf einem Portal zusammengeführt. Das ist einmalig in Deutschland, erforderte aber einen entsprechenden Aufwand, eine hohe Abstimmung und enormes Know-how. Die ARD-Mediathek musste von uns entwickelt werden, denn dafür gab es keine Vorbilder und allein vom Umfang der eingestellten Inhalte her ist sie auch nicht vergleichbar mit der ZDF-Mediathek.

 Interview: Im Internet ist Platz für alleInterview: Im Internet ist Platz für alle 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Overwatch GOTY für 22,29€ und South Park - Der Stab der Wahrheit für 1,99€)
  2. 134,98€ (beide Artikel in den Warenkorb legen, um 60€ Direktabzug zu erhalten. Einzelpreise im...
  3. 176,98€ (beide Artikel in den Warenkorb legen, um 60€ Direktabzug zu erhalten. Einzelpreise im...
  4. 179€

Stefan Schulz 05. Jun 2008

Ja, das ursprüngliche Video des Jurastudenten hatte ich hier bereits gepostet...

beimerin 04. Jun 2008

Mir ist schleierhaft, welchen Zusammenhang Du hier verkrampft suchst. Du meinst, Du...

beimerin 29. Mai 2008

Dieser Service besteht ja bereits, und deshalb ist die Gebühr auch eigentlich...

KH 28. Mai 2008

Welch ein nichtssagender Ausspruch. Es geht darum das die OeR an die 8 Mrd via Buerger...

JAMC 28. Mai 2008

... Einfach IP-Adressen abschaffen, und natürlich: JUST ADD MORE CORES!


Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
K-Byte: Byton fährt ein irres Tempo
K-Byte
Byton fährt ein irres Tempo

Das Startup Byton zeigt zur Eröffnung der Elektronikmesse CES Asia in Shanghai das Modell K-Byte. Die elektrische Limousine basiert auf der Plattform des SUV, der vor fünf Monaten auf der CES in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter deutscher Führung nimmt der Elektroautohersteller in China mächtig Fahrt auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. KYMCO Elektroroller mit Tauschakku-Infrastruktur
  2. Elektromobilität Niu stellt zwei neue Elektromotorroller vor
  3. 22Motor Flow Elektroroller soll vor Schlaglöchern warnen

Elektroautos: Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts
Elektroautos
Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts

Wenn Betreiber von Ladestationen das Wort "eichrechtskonform" hören, stöhnen sie genervt auf. Doch demnächst soll es mehr Lösungen geben, die die Elektromobilität mit dem strengen deutschen Eichrecht in Einklang bringen. Davon profitieren Anbieter und Fahrer gleichermaßen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. WE Solutions Günstige Elektroautos aus dem 3D-Drucker
  2. Ladesäulen Chademo drängt auf 400-kW-Ladeprotokoll für E-Autos
  3. Elektromobiltät UPS kauft 1.000 Elektrolieferwagen von Workhorse

Business-Festival: Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden
Business-Festival
Cebit verliert 70.000 Besucher und ist hochzufrieden

Cebit 2018 Zur ersten neuen Cebit sind deutlich weniger Besucher als im Vorjahr gekommen. Dennoch feiern Messe AG, Bitkom und Aussteller den Relaunch der Veranstaltung als Erfolg. Die Cebit 2019 wird erneut etwas verlegt.

  1. Festival statt Technikmesse "Die neue Cebit ist ein Proof of Concept"

    •  /