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Interview: Im Internet ist Platz für alle

Golem.de: Geschriebene Inhalte sind eine Sache. Was aber ist mit Filmen im Internet?

Wiedemann: Unsere Auswahlkriterien, was wir im Netz zum Abruf auch nach der Ausstrahlung in Hörfunk und Fernsehen bereithalten, richten sich zum einen nach der journalistischen Relevanz dieser Inhalte, also danach, was für unsere Nutzer von besonderem Interesse ist. Das ist das eine Kriterium, anhand dessen unsere Redaktionen entscheiden, was sie ins Internet stellen.

Die anderen Kriterien, nach welchen wir entscheiden müssen, was ins Internet gestellt wird oder nicht, sind die rechtliche und die finanzielle Situation. Haben wir die Onlinerechte an diesen Inhalten, was kosten die Rechte an diesen Inhalten und was die Verbreitung? Wir müssen die Kosten für das Streaming im Auge behalten. Das sind die Überlegungen, die derzeit eine besondere Rolle spielen. Aber künftig gibt es ja möglicherweise eine ganz schematische Grenze im Rundfunkstaatsvertrag, die nicht im Interesse der Gebührenzahler wäre.

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Golem.de: Die meisten Fernsehinhalte der ARD gibt es nur als Stream. Die BBC bietet ihre Sendungen auch zum Download etwa über iTunes an. Warum bieten Sie nicht auch Downloads in verschiedenen Formaten und für verschiedene Plattformen?

Wiedemann: Im Hörfunk machen wir das. Viele Hörfunkbeiträge stehen als Podcasts zur Verfügung. Es gibt vereinzelt auch Videobeiträge zum Download. Dass wir in der Regel Videoinhalte auf Abruf im Wege des Streaming zur Verfügung stellen, hat Rechtegründe. Erfahrungsgemäß ist die Abgeltung von Urheberrechten kostengünstiger, wenn wir eine Sendung als Stream und nicht zum Download ins Netz stellen.

Golem.de: Wer hat überhaupt Rechte an einer Fernsehproduktion?

Wiedemann: Alle, die daran mitwirken. Zunächst sind das die Autoren des Drehbuchs. Dann die Produzenten, der Regisseur, die Schauspieler. Hinzu kommen noch die Musikrechte. Das ist schwierig. Musikstücke, an denen die großen internationalen Musikverlage die Rechte halten, dürfen wir überhaupt nicht ins Internet stellen.

 Interview: Im Internet ist Platz für alleInterview: Im Internet ist Platz für alle 

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Stefan Schulz 05. Jun 2008

Ja, das ursprüngliche Video des Jurastudenten hatte ich hier bereits gepostet...

beimerin 04. Jun 2008

Mir ist schleierhaft, welchen Zusammenhang Du hier verkrampft suchst. Du meinst, Du...

beimerin 29. Mai 2008

Dieser Service besteht ja bereits, und deshalb ist die Gebühr auch eigentlich...

KH 28. Mai 2008

Welch ein nichtssagender Ausspruch. Es geht darum das die OeR an die 8 Mrd via Buerger...

JAMC 28. Mai 2008

... Einfach IP-Adressen abschaffen, und natürlich: JUST ADD MORE CORES!


netzausfall / 28. Mai 2008

Das Internet ist eine Bahnhofsbuchhandlung



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