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Bertelsmann wird Lycos Europe nicht los

Unternehmen fehlt eine gute Story

Lycos Europe soll eigentlich verkauft werden, doch die Großaktionäre Bertelsmann und die spanische Telefónica werden ihre Anteile nach einem Bericht nicht los. Der Zustand des Unternehmens erschwert die Lage, operative Verluste werden seit Jahren erwirtschaftet, ohne dass es einen Lichtblick gibt.

Artikel veröffentlicht am ,

Einem Bericht der Financial Times Deutschland zufolge sollen die Lycos-Konkurrenz in Form der Unternehmen AOL, United Internet und Tomorrow Focus kontaktiert worden sein. Ein gewünschter Verkaufspreis in Höhe von 200 Millionen Euro steht im Raum. Er ist denkbar niedrig. Die Lycos-Barbestände liegen bei ungefähr 150 Millionen Euro - der Aufschlag liegt also bei lediglich 50 Millionen Euro. Der Börsenwert liegt bei ungefähr 160 Millionen Euro.

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Ein Problem beim Verkauf könnte auch der Chef von Lycos Europe sein. Es ist Christoph Mohn, der aus der Bertelsmann-Eigentümerfamilie stammt. Er bekleidet einen Sitz im Bertelsmann-Aufsichtsrat. Ein Verkauf von Lycos Europe mit anschließender Zerschlagung würde das Image des Managers und von Bertelsmann beschädigen.

Bertelsmann und Mohn selbst halten über verschiedene Querbeteiligungen 32,1 Prozent der Lycos-Europe-Anteile. Telefónica hält weitere 32,1 Prozent der Aktien, von denen sich der Rest im Streubesitz befindet.



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johnmcwho 27. Mai 2008

Diesmal trifft es die Unternehmen die Jahrzehnte die Kunden über den Tisch gezogen haben...

Vielzuviel 27. Mai 2008

Sorry, aber zuviel für die Drecksseite. Lycos lebt so weit hinter dem Mond, wie Bush ein...

ssssssssssss 27. Mai 2008

was hat man nich für gute sachen über lycos und web.de gehört damals sogar tv werbung...

Puh 27. Mai 2008

Ach, aber ein Unternehmen welches nur Verluste macht, schädigt scheinbar nicht das...


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