Abo
  • IT-Karriere:

Infineon-Chef gibt offiziell auf

Trennung bereits zum 1. Juni 2008

Der Chef des Chipkonzerns Infineon gibt sein Amt zum 1. Juni 2008 offiziell auf. Wie das Unternehmen mit für solche Anlässe ungewöhnlicher Offenheit mitteilt, sind "unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige strategische Ausrichtung" der Firma die Ursache. Seine Nachfolge tritt der bisherige Vorstand der Automobilsparte, Peter Bauer, an.

Artikel veröffentlicht am ,

Damit lassen die Eigner den ehemaligen Continental-Manager Wolfgang Ziebart nach nicht einmal vier Jahren gehen. Hintergrund dürften die katastrophalen Zahlen der Konzerntochter Qimonda sein, die in der Überproduktionskrise steckt. Nach ersten Erfolgen beim operativen Ergebnis stiegen die Verluste im Speicherbereich in schwindelerregende Höhe. Bereits im vergangenen Jahr sei dem Infineon-Chef praktisch die Entscheidungsgewalt für strategische Fragen entzogen worden, so ein früherer Bericht. Diesen Aufgabenbereich übernahm Aufsichtsrat Johannes Feldmayer. Gegen den früheren Siemens-Manager wird wegen der Verwicklungen in die AUB-Schmiergeldaffäre bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ermittelt, weshalb er als möglicher Ziebart-Nachfolger wieder ausschied.

Für die Belegschaft heißt der Führungswechsel offenbar nichts Gutes, will doch Bauer nach eigenem Bekunden die "Ressourcen noch stärker fokussieren und die notwendigen Maßnahmen kompromisslos und schnell umsetzen". Dabei soll das Portfolio gestrafft und die Herstellungskosten "stärker gesenkt" werden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 83,90€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

polarkreis 27. Mai 2008

'Bauer nach eigenem Bekunden die "Ressourcen noch stärker fokussieren und die notwendigen...

Jay Äm 27. Mai 2008

Dann würde ich mich nach einem Job in der Politik umsehen. ;-)


Folgen Sie uns
       


Doom Eternal angespielt

Slayer im Kampf gegen die Höllendämonen: Doom Eternal soll noch in diesem Jahr erscheinen.

Doom Eternal angespielt Video aufrufen
Physik: Den Quanten beim Sprung zusehen
Physik
Den Quanten beim Sprung zusehen

Quantensprünge sind niemals groß und nicht vorhersehbar. Forschern ist es dennoch gelungen, den Vorgang zuverlässig zu beobachten, wenn er einmal angefangen hatte - und sie konnten ihn sogar umkehren. Die Fehlerkorrektur in Quantencomputern soll in Zukunft genau so funktionieren.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


    Digitaler Knoten 4.0: Auto und Ampel im Austausch
    Digitaler Knoten 4.0
    Auto und Ampel im Austausch

    Auf der Autobahn klappt das autonome Fahren schon recht gut. In der Stadt brauchen die Autos jedoch Unterstützung. In Braunschweig testet das DLR die Vernetzung von Autos und Infrastruktur, damit die autonom fahrenden Autos im fließenden Verkehr links abbiegen können.
    Ein Bericht von Werner Pluta

    1. LTE-V2X vs. WLAN 802.11p Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
    2. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
    3. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

    Wolfenstein Youngblood angespielt: Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?
    Wolfenstein Youngblood angespielt
    "Warum wurden diese dämlichen Mädchen nicht aufgehalten!?"

    E3 2019 Der erste Kill ist der schwerste: In Wolfenstein Youngblood kämpfen die beiden Töchter von B.J. Blazkowicz gegen Nazis. Golem.de hat sich mit Jess und Soph durch einen Zeppelin über dem belagerten Paris gekämpft.
    Von Peter Steinlechner


        •  /