• IT-Karriere:
  • Services:

Stromspar-Schlammschlacht: Asus klagt gegen Gigabyte

Außerdem Beschwerde bei der taiwanischen Handelsaufsicht

Der Streit zwischen Gigabyte und Asus um eine Presse-Präsentation von Gigabyte eskaliert. Anhand eines bisher wenig beachteten Details von Gigabytes Schmähschrift erhebt Asus nun in Taiwan Klage wegen Diffamierung, zugleich reichte das Unternehmen Beschwerde bei der Handelsaufsicht ein.

Artikel veröffentlicht am ,

Anfang Mai 2008 lud Gigabyte einige Journalisten zu Produktvorstellungen nach Taiwan, wobei auch eine Präsentation rund um die Stromspartechniken "EPU" (Asus) und "DES" (Gigabyte) vorgelegt wurde. Einige dieser Folien waren in der Folge bei Tom's Hardware aufgetaucht. Wie bereits berichtet, griff Gigabyte in der Präsentation Asus scharf an, warf dem Konkurrenten Betrug am Kunden vor und behauptete, das EPU-Konzept sei ein "Fake".

Stellenmarkt
  1. Dr. Fritz Faulhaber GmbH & Co. KG, Schönaich
  2. Erzbistum Köln, Köln

Asus wollte das natürlich nicht auf sich sitzen lassen und reagierte zunächst mit wütenden Presseerklärungen. Inzwischen hat sich in dem Gigabyte-Pamphlet aber auch ein handfester Klagegrund gefunden, der sich nicht um die Interpretation von Messdaten dreht. Auf einer der Folien wird eine PC-Komponente mit geplatzten Kondensatoren gezeigt, die zwar nicht ausdrücklich als Asus-Bauteil bezeichnet wird - der Name des Gigabyte-Konkurrenten, der angeblich minderwertige Kondensatoren verbauen soll, wird aber an selber Stelle genannt.

Wie Asus nun öffentlich erklärte, handelt es sich aber um eine Grafikkarte eines anderen, nicht genannten Herstellers - und gar nicht einmal um ein Mainboard, eigentlich drehte sich die Präsentation eigentlich ja um diese Hauptplatinen. Asus hat deshalb am 23. Mai 2008 in Taiwan Klage gegen Gigabyte wegen Diffamierung erhoben. Zugleich reichte das Unternehmen eine Beschwerde bei der taiwanischen Handelsaufsicht ein.

Die Frage nach der Qualität von Kondensatoren auf PC-Komponenten beschäftigt die Branche seit dem Ende der 1990er Jahre. Während die Hintergründe nie ganz geklärt werden konnten, steht jedoch fest, dass es von 1999 bis 2003 zu zahlreichen Ausfällen von Kondensatoren kam, die auf minderwertige Qualität dieser Bauteile zurückzuführen sind. Etwa seit 2005 werben taiwanische Hersteller stets auch mit der Qualität der verbauten Kondensatoren, seitdem gingen die Meldungen über geplatzte Spannungsspeicher auch stark zurück.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Hackerdeluxe 09. Aug 2008

kauft ASROCK und gebt ruhe!

Gnorr 26. Mai 2008

Ha Ha lol!

OC Califonia 26. Mai 2008

die Kinder streiten sich wer mehr Strom spart, und nicht wer 0,3 mikromü mehr Leistung...

MS-Admin 26. Mai 2008

Also wenn man schon so heiseeske Begriffe verwendet, dann doch bitte korrekt. Ein C ist...


Folgen Sie uns
       


    •  /