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Ubuntu für digitale Bilderrahmen

Red Post veröffentlicht angepasste Linux-Distribution

Die Firma Red Post hat eine Version der Linux-Distribution Ubuntu veröffentlicht, die speziell für ihre digitalen Bilderrahmen angepasst wurde. Diese Wicker genannte Variante kann ohne Festplatte laufen. Zuvor hatte Red Post auf Damn Small Linux gesetzt.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Für Wicker wurde ein Standard-Ubuntu so abgespeckt, dass es in 1 GByte Flash-Speicher passt. Von dort wird das Betriebssystem in den Speicher geladen und darin ausgeführt, so dass keine Festplatte benötigt wird. Die Entwickler nutzen den Fluxbox-Fenstermanager für die grafische Anzeige auf den digitalen Bilderrahmen. Dieser ist unter anderem auf einen geringen Speicherverbrauch optimiert.

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Die Konfiguration, etwa der Netzwerkeinstellungen, wird über eine in PHP geschriebene Oberfläche vorgenommen. Hierfür muss eine USB-Tastatur an die Red-Post-Bilderrahmen angeschlossen werden. In Zukunft soll der in Ubuntu enthaltene Network-Manager verwendet werden, um weitere Netzwerkoptionen anzubieten. Zudem sollen sich Zeiten einstellen lassen, zu denen sich der Bildschirm automatisch ein- oder ausschaltet. Auch bei den Grafiktreibern und der Sicherheit des Systems sind laut Red Post noch weitere Verbesserungen geplant.

Bisher setzte Red Post die kleine Distribution Damn Small Linux auf seinen digitalen Bilderrahmen ein. Ubuntu unterstütze jedoch mehr Hardware und habe eine der größten Communitys hinter sich, begründet Red-Post-Chef Eric Kanagy den Wechsel. Man habe Ubuntu für die eigenen Produkte angepasst und sich gedacht, dass diese Arbeit auch für andere nützlich sein könne.

Wicker befindet sich derzeit noch in der Betaphase und steht zum Download bereit.



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