• IT-Karriere:
  • Services:

Microsoft patentiert proaktiven Virenschutz

Einspruch von Antivirensoftware-Herstellern zu erwarten

Microsoft wurde in der vergangenen Woche vom US-Patentamt ein Patent für einen "proaktiven Virenschutz" zugesprochen. Der Microsoft-Entwickler Adrian Marinescu nimmt für sich in Anspruch, den Schutz vor unbekannten Viren erfunden zu haben.

Artikel veröffentlicht am ,

Computerviren sind eine Plage. Antivirensoftware ist ein gutes Geschäft. Lange hatte Microsoft das Geschäft unabhängigen Softwareherstellern überlassen. Vor ein paar Jahren hat der Riese aus Redmond aber erkannt, dass sich auch noch mit den Sicherheitslücken in den eigenen Softwareprodukten Geld verdienen lässt. Mit eigenen Angeboten ist Microsoft seitdem in Konkurrenz zu den etablierten Herstellern von Sicherheitsprodukten gegangen.

Stellenmarkt
  1. über SCHAAF PEEMÖLLER + PARTNER TOP EXECUTIVE CONSULTANTS, Nordrhein-Westfalen
  2. Bechtle Onsite Services GmbH, München

Diese werden über das jetzt erteilte Softwarepatent mit der Nummer 7,376,970 wenig erfreut sein, beansprucht doch Microsoft die Exklusivrechte für den proaktiven Virenschutz für sich.

Das Patent wurde am 20. Februar 2004 angemeldet und am 20. Mai 2008 erteilt. In der Patentanmeldung wird beschrieben, wie die Ausführung von Programmen simuliert wird, um herauszufinden, ob "die Programme Malware sind". Diese Vorgehensweise haben die etablierten Antivirenprogramme schon seit Jahren verfolgt. Bereits vor dem Termin der Patentanmeldung boten mehrere Hersteller Sicherheitsprodukte mit proaktivem Antivirenschutz an. Es ist daher unwahrscheinlich, dass die in der Patentanmeldung beschriebene Erfindung zum Zeitpunkt der Anmeldung noch neu und damit patentierbar war.

Beobachter wie Alexander Wolfe von Information Week gehen folglich davon aus, dass verschiedene Hersteller von Antivirensoftware gegen die Patenterteilung Einspruch erheben werden. Ob Microsoft seinerseits unter Verweis auf das erteilte Patent gegen McAfee, Symantec, Trend Micro, Kaspersky & Co. vorgehen wird, ist noch nicht bekannt. [von Robert A. Gehring]

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 106,90€ + Versand
  2. mit täglich neuem Logitech-Angebot
  3. (u. a. Motorola Moto G7 Play Dual-SIM für 99€, Fade to Silence PS4/XBO für 19€ und Minions...
  4. (u. a. bis zu 20% auf Nvidia, bis zu 25% auf be quiet!, bis zu 15% auf AMD und bis zu 20% auf Intel...

huahuahua 29. Mai 2008

Anscheinend "arbeiten" dort vor allem gut schmierbare, immersaufende...

Lurch 28. Mai 2008

Mit Proaktiver Virenschutz / Schutz vor unbekannten Viren ist wahrscheinlich der WSUS...

Catology 26. Mai 2008

Es fängt doch schon mit dem irreführenden Titel an.

XyZ 26. Mai 2008

Das mit den Softwarepatenten ist sowieso völliger Schwachsinn! Dieser Fall beweist das z...

lollo 26. Mai 2008

was soll sonst von m$ kommen?


Folgen Sie uns
       


Minikonsolen im Vergleich - Golem retro

Retro-Faktor, Steuerung, Emulationsqualität: Wir haben sieben Minikonsolen miteinander verglichen.

Minikonsolen im Vergleich - Golem retro Video aufrufen
Apple-Betriebssysteme: Ein Upgrade mit Schmerzen
Apple-Betriebssysteme
Ein Upgrade mit Schmerzen

Es sollte alles super werden, stattdessen kommen seit MacOS Catalina, dem neuen iOS und iPadOS weder Apple noch Entwickler und Nutzer zur Ruhe. Golem.de hat mit vier Entwicklern über ihre Erfahrungen mit der Systemumstellung gesprochen.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht MacOS Catalina
  2. Catalina Apple will Skriptsprachen wie Python aus MacOS entfernen
  3. Apple MacOS wechselt von Bash auf ZSH als Standard-Shell

Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. San José Bosch und Daimler starten autonomen Taxidienst
  2. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  3. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte

    •  /