Gefälschte Studien über Gefahren von Handystrahlung

Labortechnikerin hat Daten zu gentoxischer Wirkung frei erfunden

Zwei Studien über Erbgutschäden durch Mobilfunk sind offenbar gefälscht. Die beiden an der Medizinischen Universität Wien erstellten Untersuchungen aus den Jahren 2005 und 2008 sollen Daten enthalten, die eine Labortechnikerin frei erfunden hat. Behauptet wurden so Brüche im Erbgut von Zellen schon bei geringer Mobilfunkdosis.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Spiegel berichtet unter Berufung auf eine von der Universitätsleitung eingesetzte Kommission über den Vorfall. Die geständige Beschuldigte, die über Jahre hinweg wissenschaftliche Ergebnisse manipuliert haben soll, sei sogar auf frischer Tat beim "Fabrizieren von Daten" ertappt worden, will das Blatt erfahren haben. Wie Rektor Wolfgang Schütz dem Magazin erklärte, sei "das Arbeitsverhältnis beendet" worden. Nun werde untersucht, warum sich die leitenden Professoren so lange von einer einfachen Laborkraft täuschen ließen. Die Universität will beide Studien zurückziehen.

DNA-Schäden wurden dabei sowohl mit hochfrequenten elektromagnetischen Feldern von 1.800 MHz (GSM-Signale) als auch von 1.950 MHz (UMTS) gemessen, teilt die Universität mit. Andere Forschergruppen hätten die Statistik der Daten aber angezweifelt. Den genannten Publikationen liege mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ein schweres wissenschaftliches Fehlverhalten zugrunde, erklärt der Rektor in einer Stellungnahme. Der korrespondierende Autor der beiden Publikationen, Univ. Prof. Dr. Hugo Rüdiger, ging im Oktober 2007 in Pension. Laut Experten gibt es jedoch weitere Studien, die gentoxische Wirkungen von elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks festgestellt haben.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


kb 09. Jul 2008

IMHO ist das gefährliche an den digitalen Funkwellen nicht die Sendeleistung. Um digital...

huahuahua 29. Mai 2008

Meine Fresse, was geht hier denn ab?! Wer von euch hat denn wirklich Ahnung von...

ThadMiller 28. Mai 2008

Schwachsinn!

Zelos 26. Mai 2008

Ich frag mich, wieso du dich überhaupt ins Tageslicht traust. Schließlich wirst du da von...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Whistleblower
Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen

Wieder hat sich in den USA ein ehemals hochrangiger Militär und Beamter über Kontakte mit Aliens geäußert.

Whistleblower: Ehemaliger US-Konteradmiral äußert sich zu Außerirdischen
Artikel
  1. Schadstoffnorm 7: Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos
    Schadstoffnorm 7
    Neue Grenzwerte für Abrieb gelten auch für E-Autos

    Die neue Euronorm 7 legt nicht nur Grenzwerte für Bremsen- und Reifenabrieb fest, sondern auch Mindestanforderungen für Akkus.

  2. Ramjet: General Electric testet Hyperschalltriebwerk
    Ramjet
    General Electric testet Hyperschalltriebwerk

    Das Triebwerk soll Flüge mit Mach 5 ermöglichen.

  3. Elektroautos: Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie
    Elektroautos
    Mercedes und Stellantis übernehmen komplette Umweltprämie

    Nach dem abrupten Aus der staatlichen Förderung springen erste Hersteller von Elektroautos ein.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Last-Minute-Angebote bei Amazon • Avatar & The Crew Motorfest bis -50% • Xbox Series X 399€ • Cherry MX Board 3.0 S 49,95€ • Crucial MX500 2 TB 110,90€ • AVM FRITZ!Box 7590 AX + FRITZ!DECT 500 219€ [Werbung]
    •  /