HP überholt IBM als weltgrößten Serverhersteller

Starke Nachfrage für x86er in Schwellenländern und bei Datencenter-Betreibern

Der Computerkonzern Hewlett-Packard (HP) hat IBM von der Weltspitze der Serverhersteller verdrängt. Das geht aus neuen Zahlen zur Umsatzentwicklung hervor, die das Marktforschungsunternehmen Gartner vorgelegt hat. In der Zeit von Januar bis März 2008 generierte HP in dem Bereich 4 Milliarden US-Dollar, was einem Marktanteil von 29,6 Prozent entspricht.

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Stark war die Nachfrage besonders bei den HP-Produktlinien ProLiant und Integrity, was Schwächen in anderen Bereichen wie dem AlphaServer ausgleichen konnte, so Gartner. IBM kam auf 3,9 Milliarden US-Dollar (28,9 Prozent). Damit beträgt der Abstand zwischen den beiden Marktführern nur 0,7 Prozent. HP legte im Jahresvergleich beim Umsatz um 10,3 Prozent zu.

Das Volumen der Serverauslieferungen auf dem gesamten Weltmarkt stieg um 7,6 Prozent auf 2,27 Millionen Geräte, während der Umsatz nur um 4,3 Prozent auf 13,6 Milliarden US-Dollar kletterte. Jeffrey Hewitt, Research Vice President bei Gartner: "Ersatzinvestitionen bei x86-Servern sorgten zum Jahresauftakt für einen Aufschwung. Web-Daten-Centerbetreiber bauten weiterhin stark aus, und die Märkte in Schwellenländern wuchsen hier auch weiter. Die Nachfrage für RISC-Itanium-Unix-Server ging mengenmäßig zurück, während der Umsatz leicht anstieg", so Hewitt. "In dem Segment ging die Auslieferungsmenge um 8,4 Prozent zurück, während der Umsatz um 3,7 Prozent zulegte."

Dell, Fujitsu/Fujitsu Siemens und IBM zeigten ein Umsatzwachstum mit 6,6 Prozent, respektive 4,9 Prozent und 2,1 Prozent. Sun konnte sich als einziger globaler Anbieter nicht verbessern und knickte um 1 Prozent ein.

Gemessen am Lieferumfang legte Hewlett-Packard auf 7,8 Prozent zu und war so auf Spitzenposition. Der Abstand zum Branchenzweiten Dell verringerte sich. HP beendete das Quartal mit einem Anteil von 30 Prozent am Liefervolumen. Dell zeigte in dem Zeitraum eine Zunahme des Liefervolumens um 15,8 Prozent. IBM trieb den Wert um 2,3 Prozent hoch und Sun stieg auf 6,6 Prozent. Fujitsu/Fujitsu Siemens schrumpfte als einziger Global Player auf 2,6 Prozent.

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