60 Minuten: Age of Conan

Age of Conan
Einen weiteren Teil der ersten Stunde verbringen wir damit, im Startgebiet nach Saddur zu suchen und ihn zu töten, einem fies aussehenden Monster einen Schlüssel abzuknöpfen und uns von der mittlerweile befreiten Casida - die uns, ohne Gefahr für sich, automatisch folgt - bei besonders schönen Kampfszenen tüchtig beklatschen zu lassen. Wir finden allmählich ein paar Bekleidungsstücke, etwa Hosen und ein schickes blaues Bandana. Und klettern allmählich im Level - bis auf Stufe 5 schaffen wir es. Das bringt unserem Barbaren einige Sonderattacken ein, die sogar automatisch auf der Shortcut-Leiste landen - besonders angenehm finden wir "Schmettern", das Feinde ein paar Meter zurückstößt und uns so im Getümmel mehr Platz verschafft. Pro Levelaufstieg dürfen wir außerdem 20 Fähigkeitenpunkte auf Gesundheits- und Ausdauer-Regeneration verteilen. Später kommen noch Laufgeschwindigkeit, Klettern, Verstecken und weitere hinzu, wobei uns das Programm komplett im Dunkeln lässt, ob "Klettern" wirklich wichtig ist, oder nur ein nettes Gimmick, das uns ab und an mal einen Zaubertrank einbringt. Überhaupt, mit den Hilfen zum Einstieg sind wir nicht ganz zufrieden: Das Programm lässt zu viele offene Fragen zum Kampfsystem und eben zum Skillen - auch das Handbuch liefert nicht alle benötigten Infos.
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Audio: Age of Conan - Dreckiger als WOW (3:09)
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Nachdem der Sklavenhändler Saddur erledigt ist, unternehmen wir die letzten Schritte in unserer Einstiegsinstanz, erledigen noch ein paar Bergaffen und stehen dann vor den äußeren Stadtmauern von Tortage. Hier verabschiedet sich Casida von uns, wir schreiten durch ein Tor und das Spiel lädt neue Leveldaten in den Speicher. Dann stehen wir im Gebiet zwischen Stadt und Mauer, das ganz schön groß ist, und außerdem auch andere Spieler enthält. Die können wir allerdings, selbst im PvP-lastigen Age of Conan, nicht angreifen. Dafür müssen wir in die Innenstadt und unsere Sklaveneisen an den Handgelenken loswerden. Der Schmied will uns gerne helfen, aber vorher braucht er noch ein paar Steine aus dem nahen Bruch. Auf dem Weg dorthin ereilt uns zum ersten Mal der Tod, was allerdings nicht weiter stört, weil wir nur wenige Meter weiter auf einem Wiederbelebungsstein ohne irgendwelche Strafabzüge reinkarnieren.

Age of Conan
Nachdem der Schmied die Steine hat, befreit er uns von letzten Zeichen unseres Sklavendaseins - wir sind frei! Und dürfen endlich in die Stadt, die grafisch einen prächtigen Eindruck macht! Detailreiche Bambushütten warten freundlich auf uns, im Hintergrund steht eine riesige Burg. Überhaupt, in Sachen Grafik zeigt Age of Conan einige Stärken: Der Dschungel wirkt wunderbar lichtdurchflutet und sehr stimmungsvoll, die Gegner detailreich und glaubwürdig. Größere Bugs haben wir in unserem ersten Abstecher zu Conan keine gefunden. Lediglich beim Kämpfen gab es zweimal kleinere Probleme: Einmal wollte ein Gegner uns partout nicht sehen, obwohl wir direkt vor ihm standen, einmal wollte unsere Figur gar nicht mehr mit dem Säbelschwingen aufhören.
In der Rubrik "60 Minuten" nehmen wir aktuelle Titel direkt nach der Veröffentlichung in der offiziellen Verkaufsversion für eine Stunde unter die Lupe - Auspacken und Installieren nicht eingerechnet. Einen Test kann dieser "erste Eindruck" zwar nicht ersetzen, gibt aber schon einmal Aufschluss darüber, was die Spieler nach dem Start erwartet.
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Lol Ich spiele schon lange kein WOW mehr das Spiel ist zu einer Plattform von Freaks...
Sorry Leute.. Ihr scheint alle nicht besonders mit Intelligenz gesegnet zu sein, sonst...
Es gibt immer Anfänger in einem Spiel. Ich habe HdRO erst 9 Monate nach Release...
Kann mich der klaren Kaufempfehlung nur anschließen, es ist wirklich interessant und zum...