OGD1 - Open-Source-Grafikkarte kann vorbestellt werden
Grafikkarte für Entwickler kostet 1.500 Dollar
Nach langer Ankündigung ist nun Traversal Technology bereit, die erste Open-Source-Grafikkarte (OGD1) zu produzieren und nimmt Vorbestellungen entgegen. Damit ist ein weiterer Schritt gemacht, um frei zugängliche Grafikkartendesigns einer breiten Masse zur Verfügung zu stellen. Noch ist die Grafikkarte jedoch nur für Entwickler gedacht.
Die OGD1 ist eine Grafikkarte des Open Graphics Project, das aus dem Bedarf nach einer frei verfügbaren Grafiklösung entstanden ist. Die Teilnehmer des Open Graphics Project sind nun so weit, die Karte auch herzustellen und damit die Community zu vergrößern, es fehlen nur genügend Vorbesteller für das Produkt.
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Das geplante OGD1-Grafikboard, von dem bereits funktionierende Prototypen existieren, ist mit einem passiv gekühlten "leeren" Xilinx Spartan-3 XC3S4000 FPGA (nicht zu verwechseln mit FCPGA) ausgestattet, der sich um die Berechnungen kümmert. Die Open-Source-Grafikkarte ist daher eindeutig für Entwickler gedacht. Es ist nicht möglich, die Karte einfach in einen Rechner zu stecken. Es ist noch zusätzliche Arbeit mit einer speziellen Software für die Bausteine nötig, um die Grafikkarte zum Leben zu erwecken.

OGD1 - Open-Source-Grafikkarte
Die Grafikkarte soll vor allem Gelegenheit bieten, offene Grafikdesigns zu entwickeln und in der Praxis auszuprobieren. Die OGD1 muss nicht unbedingt als Grafikkarte dienen, sondern kann auch andere Berechnungen durchführen. Auch Nvidia nutzt seine Grafikchips unter dem Namen Tesla C870 für andere Aufgaben. Trotzdem existieren bereits erste Pläne, das Board auch mit einer richtigen GPU zu bestücken.
Zum Spartan-3-Baustein gesellen sich noch 256 MByte DDR400-RAM sowie ein Lattice-FXP10-FPGA-Baustein, der als PCI-Controller programmiert ist. Über eine JTAG-Schnittstelle kann dieser direkt angesprochen und modifiziert werden. Für die Ausgabe sind zwei DVI-Ports verantwortlich. Der eine Port ist als DVI-I-Variante ausgelegt und kann dementsprechend auch analoge Signale ausgeben. Der zweite Anschluss ist als DVI-D-Variante nur in der Lage, digitale Signale auszugeben. Den beiden DVI-Ports steht zudem noch ein S-Video/FBAS-Ausgang zur Seite. Für Hardwareerweiterungen stehen weitere Anschlüsse zur Verfügung.
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Sollte eigentlich kein Problem sein, die Konfiguration liegt ja gewöhnlicherweise in SRAMs.
Will auch mit-Trollen! Damit kann ich dann vor meinen Kiffer-Kumpels prollen und...