Iridium-Insolvenzverfahren beendet

Keine weiteren Kosten für Motorola

Das jahrelange Tauziehen um den Satellitentelefondienst Iridium hat für Motorola ein Ende: Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben vor Gericht eine Einigung im Insolvenzverfahren erzielt. Demnach kommen auf Motorola keine Zahlungen mehr zu.

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Das Gericht stimmte einer Einigung mit einem Gläubigerausschuss zu. Dieser war seit 2001 Vorwürfen gegen Motorola wegen Vertragsbruch und Verletzung der Fürsorgepflicht nachgegangen. Der Schaden soll sich auf 4 Milliarden US-Dollar belaufen haben.

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Das Insolvenzgericht im US-Bundesstaat New York sprach Motorola jedoch von allen finanziellen Verpflichtungen frei. Motorola-Chefjurist Peter Lawson begrüßte das Urteil. "Wir waren immer überzeugt, vor Gericht in einer guten Position zu sein, und dieser Beschluss, der das Verfahren ohne Zahlungen für Motorola beendet, zeigt, dass unsere Überzeugung begründet war."

Der Satellitentelefondienst Iridium startete im September 1998. Doch von Anfang an hatte der Dienst nicht genug Kunden und musste bereits 1999 Gläubigerschutz beantragen. Schließlich wurde das System nicht zuletzt durch Unterstützung des US-Verteidigungsministeriums gerettet.

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