ARD-Online-Mediathek wird nachgebessert
Probleme bei Zusammenführung der Angebote der Landesrundfunkanstalten
Die neu gestartete Online-Mediathek der ARD läuft noch nicht ganz rund. Die Zusammenschaltung der Inhalte der Landesrundfunkanstalten ist eine Herausforderung. Dazu hat sich ARD-Online-Koordinatorin Heidi Schmidt gegenüber der Frankfurter Rundschau geäußert.
"Die ARD-Mediathek ist noch nicht in der End-Ausbaustufe", sagte Schmidt. So seien einige Fernsehprogramme der Dritten noch nicht an das über Pfingsten gestartete System angeschlossen, in dem Fernseh- und Radiobeiträge des öffentlich-rechtlichen Senderverbundes bereitstehen. Laut ARD liegen mehr als 600 Radio- sowie rund 60 TV-Angebote als abonnierbare RSS-Feeds vor. Wer gezielt Inhalte sucht, stößt aber noch auf einzelne Lücken im Angebot. Manche Sendungen, wie zum Beispiel "Schmidt und Pocher", lagen beim Start nur in Ausschnitten in der Mediathek vor. Die Sportschau war zum Launch-Termin noch nicht zu finden. Die ARD-Mediathek war nach eigenen Angaben zu der Zeit noch im Testbetrieb.
Schmidt nannte die Zusammenführung der Onlineangebote der einzelnen Landesrundfunkanstalten ein "technisch anspruchsvolles Projekt". Hier könne man erst im Herbst 2008 mit einem Abschluss rechnen. Von "Problemen" dabei könne man aber in keiner Weise reden. Schmidt betonte gegenüber Golem.de, dass es nicht um eine "Nachbesserung" ginge, sondern dass "eine sukzessive Weiterentwicklung der Mediathek geplant" sei.
Die beim SWR in Mainz angesiedelte ARD.de-Redaktion will nach ersten Reaktionen der Nutzer zudem Verbesserungen in der Navigation der Mediathek und einen Vollbildmodus für die Darstellung einführen.
Die ARD-Mitarbeiterin wehrte sich aber zugleich gegen Vorwürfe, die Mediathek sei heimlich gestartet worden. Dass es keine konkrete Ankündigung für den Start an Pfingsten gab, sei "Sicherheitsrisiken" geschuldet, so Schmidt gegenüber der Zeitung.
RTL-Geschäftsführerin Anke Schäferkordt hatte das Projekt Mediathek im November 2007 scharf kritisiert. Es entstehe gerade ein Markt für Abruffilme. "Wieso muss der öffentlich-rechtliche Rundfunk seine Sendungen im Internet selbst verbreiten? Das könnten doch auch ein kommerzieller Anbieter machen, ohne dass die Gebührenzahler belastet werden", sagte Schäferkordt.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed









Sag mal glaubst du im ernst, dass die das interessiern müsste. ob nun Samstag oder...
Ähm, Sponsor Grafik Viewer? Das einzige was man braucht ist der Windows Media Player und...
das Interesse für die ÖRs kommt ja auch erst mit 18 oder so, wenn man von zuhause...
...WILL dafür zahlen, dass die Inhalte ins Netz kommen. Und nicht die eh schon bezahlten...