Arcor-Beschäftigte fürchten um ihre Jobs

Längerfristige Standortsicherung gefordert

Nach der Komplettübernahme der Festnetztochter Arcor durch Vodafone fürchtet der Arcor-Betriebsrat um Jobs in der Zentrale in Eschborn und die Schließung weiterer Standorte. Siegfried Balduin, IG-Metall-Vorstand in Frankfurt und Aufsichtsratsmitglied bei dem Unternehmen, forderte im Gespräch mit der Tageszeitung Rheinische Post langfristige Zusicherungen von der Konzernführung.

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Vodafone müsse als wachsendes Unternehmen beweisen, "dass es keine blutigen Schnitte gibt". Die Belegschaft sei sehr besorgt. "Wir wollen deshalb Sicherheit für die Beschäftigten erreichen und eine tarifliche Beschäftigungs- und Standortsicherung für die nächsten fünf Jahre durchsetzen", sagte er. Bislang hat die Arcor-Unternehmensführung nur Sicherung für ein Jahr angeboten, und auf bereits geltende Betriebsvereinbarungen verwiesen. "Am 27. Mai trifft sich die Tarifkommission bei Vodafone, um weitere Schritte zu besprechen", sagte Balduin dem Blatt weiter.

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Der britische Mobilfunkbetreiber hat die bisher von der Deutschen Bahn und der Deutschen Bank gehaltenen Anteile in Höhe von 26,4 Prozent für 474 Millionen Euro in bar übernommen. Bei der offiziellen Bekanntgabe am Montag, dem 19. Mai 2008, hatte Vodafone-Deutschland-Chef Friedrich Joussen betont, dass die Verbraucher von dem Schritt ebenso profitieren würden wie die Mitarbeiter.

Die Vodafone-Gruppe hat rund 15.000 Mitarbeiter in Deutschland, bei Arcor, dem ehemaligen Telekommunikationsbereich der Bahn, sind 3.700 beschäftigt. Der Gesamtumsatz beträgt nach den Angaben rund 10 Milliarden Euro. Joussen kündigte aber auch an, "möglichst zeitnah Synergien zwischen beiden Unternehmen realisieren" zu wollen. Das Kernnetz von Vodafone und Arcor habe man bereits zusammengelegt und Vodafone hat Teile der Kundenbetreuung für Arcor übernommen.

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