Adobe will Photoshop per Flash erweiterbar machen
Dies ist eigentlich keine überraschende Entwicklung. Adobe müsste schon sehr blauäugig sein, wenn man nicht endlich den Weg einschlagen würde, die schwergewichtigen Programme mit Erweiterungsmodulen auszurüsten, die leicht programmiert, plattformunabhängig und mit Online-Kommunikationsmöglichkeiten ausgerüstet sind.
Die CS3-Versionen von Flash, Fireworks, Dreamweaver, Illustrator, Bridge und Soundbooth können schon auf diese Weise erweitert werden, teilte Nack mit, auch wenngleich dies nicht einheitlich möglich ist.
Nun will Adobe diese Möglichkeit über die ganze Suite, d.h. den größten Teil seines Produktportfolios hinweg implementieren. Derzeit ist es so, dass z.B. für die drei Anwendungen Photoshop, Illustrator und InDesign jeweils drei spezielle C-Programme entwickelt werden müssen, wenn neue Funktionen integriert werden sollen. Da die genannten drei Anwendungen auf Mac und Windows laufen, verdoppelt sich die Anzahl sogar noch einmal. In Zukunft soll nur noch ein einziges Zusatzprogramm entwickelt werden, das in jeder der drei Anwendungen als Palette zur Verfügung steht. Damit ließe sich z.B. der Photoshop soweit konfigurieren, dass eine ganz persönliche Version mit genau den Funktionen dem Anwender zur Verfügung steht, die er benötigt.
Unter anderem hat Adobe den Entwickler Drew Trujillo, besser bekannt als Dr. Woohoo(öffnet im neuen Fenster) , eingestellt, der die Integration von Flash/Flex in die Adobe Suite vorantreiben soll. Er hatte schon bei der After-Effects-Flash-Integration (öffnet im neuen Fenster) seine Finger im Spiel und verband Illustrator mit Flickr(öffnet im neuen Fenster) .



