OLPC 2.0 - Nicholas Negropontes 75-Dollar-Laptop

XO-2 soll 2010 auf den Markt kommen

Nach dem 100-Dollar-Laptop, der unter dem Namen "XO" mittlerweile für rund 188 US-Dollar in Entwicklungs- und Schwellenländern verteilt wird, folgt der 75-Dollar-Laptop alias "XO-2". Tastatur und Display werden durch zwei Touchscreens ersetzt. Das Gerät schrumpft auf die Größe eines Buches.

Artikel veröffentlicht am ,

75-Dollar-Laptop XO-2
75-Dollar-Laptop XO-2
Nicholas Negroponte stellte mit seiner Initiative "One Laptop per Child" (OLPC) am Dienstag die zweite Generation eines Bildungsnotebooks für Kinder in Entwicklungs- und Schwellenländern vor. Das XO-2 soll neue Lernkonzepte ermöglichen und die Hardwarekosten weiter senken. Das erste Modell wurde seit November 2007 rund 600.000-mal produziert.

Obwohl das ursprüngliche Ziel, ein Notebook für 100 US-Dollar zu bauen, mit dem XO klar verfehlt wurde, setzt sich die Initiative mit dem zweiten Modell ein noch ehrgeizigeres Ziel: Das XO-2 soll unter 75 US-Dollar kosten. Ermöglichen sollen dies neue Entwicklungen im Bereich der Display- und Prozessortechnik sowie anderen Hardwarekomponenten.

75-Dollar-Laptop XO-2
75-Dollar-Laptop XO-2
Auch beim Stromverbrauch soll das neue Gerät besser abschneiden. Benötigt das XO noch zwischen 2 und 4 Watt und damit rund ein Zehntel eines herkömmlichen Notebooks, soll das XO-2 mit nur 1 Watt auskommen. Dies soll vor allem Kindern in entlegenen Gegenden mit eingeschränkter oder fehlender Stromversorgung helfen. Der Akku des Gerätes wird sich mit einer Handkurbel aufladen lassen, wie es sie auch für das erste Modell gibt.

Das XO-2 wird kleiner werden als der Erstling: Die Grundfläche wird im Vergleich zum XO halbiert. Dadurch wird das neue Notebook nicht größer als ein normales Buch ausfallen. Das Gehäuse wird weiterhin grün-weiß gefärbt.

75-Dollar-Laptop XO-2
75-Dollar-Laptop XO-2
Große Änderungen sind für Display und Tastatur geplant: Beide werden durch Touchscreens ersetzt. Das XO-2 lässt sich dadurch aufgeklappt wie ein Buch halten. Die beide Bildschirme lassen sich aber auch wie ein einzelner großer ansprechen. Die Tastatur wird lediglich auf dem Bildschirm angezeigt, wobei für kleine Kinder ein vereinfachtes Eingabefeld genutzt werden kann. Entwickeln soll das Display die Firma Pixel Qi, die von der ehemaligen OLPC-Technikchefin Mary Lou Jepsen Anfang 2008 gegründet wurde.

2010 soll das XO-2 fertig sein und ausgeliefert werden. Zuvor plant die Initiative aber noch eine überarbeitete Version des ersten Modells. Das XO-1.5 soll mit weniger Bauteilen auskommen als das ursprüngliche XO, das nun XO-1 genannt wird.

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funnyMic 27. Mai 2008

Also ich find die Idee klasse und würd auch mehr als 75$ dafür zahlen. Das ist doch das...

Kokospalme 21. Mai 2008

Ich würde es nicht nur für den Preis kaufen, sondern am liebsten für das doppelte und...

huahuahua 21. Mai 2008

Tja, die Gurke...äch oder besser "Ente"(?) erst zu 2010 anzukündigen hat schon seinen...

Ekelpack 21. Mai 2008

Das ist ein ganz normaler "falscher Freund". Davon gibt es in der deutschen Sprache...



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