Abo
  • IT-Karriere:

Nächste Virtuozzo-Version nur für Windows

Pläne für Parallels Virtuozzo Containers 5.0 vorgestellt

Die kommende Version 4.5 der Container-Virtualisierung Virtuozzo wird nur in einer Windows-Version erscheinen. Mit der für Anfang 2009 geplanten Version 5.0 wird es dann jedoch wieder eine Linux-Version geben. Virtuozzo 5.0 soll unter anderem ein eigenes Cluster-Dateisystem enthalten.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Parallels Virtuozzo Containers 4.5, so der volle Name des Produktes, wird als große Neuerung die Unterstützung von Windows Server 2008 enthalten, hieß es auf dem Parallels Summit in Washington D.C. Virtuozzo erstellt sogenannte Container, lässt also verschiedene Instanzen des Host-Systems laufen, die den Wirts-Kernel benutzen. Die Version 4.5 ist für das dritte Quartal 2008 geplant, läuft unter Windows Server 2008 und kann in Folge dessen entsprechende Container erstellen.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Frankfurt am Main
  2. Interhyp AG, München

Laut Parallels ist die Version für Hoster wichtig, die auf Virtuozzo setzen und virtuelle Maschinen mit Microsofts aktuellem Server-Betriebssystem anbieten wollen. Möglich werden dann auch Container, die ohne grafische Bedienoberfläche laufen. Eine Beta-Version ist für Juli 2008 geplant.

Zwar peilt Parallels mit Virtuozzo mittlerweile Unternehmensnetze an, doch hauptsächlich ist die Virtualisierungssoftware im Hosting-Bereich verbreitet. Daher entschloss sich der Anbieter auch, eine Zwischenversion nach der Anfang 2008 freigegebenen Version 4.0 nur für Windows zu veröffentlichen.

Das für das erste Quartal 2009 geplante Virtuozzo 5.0 hingegen wird auch wieder für Linux erscheinen. Virtuozzo 5.0 wird asynchrone Replikation bieten und so genannte Schattenkopien, bei denen also nur Änderungen am Dateisystem gespeichert werden. Auch Schnappschüsse werden mit der neuen Virtuozzo-Version möglich, die beispielsweise vor kritischen Änderungen am System angelegt werden können. Außerdem wird es möglich sein, komplette Festplatten zu replizieren.

Verfügbar sein wird dann auch die Integration mit dem Parallels Server, der auf einem Hypervisor basiert. So lassen sich beide Lösungen über eine Oberfläche verwalten und es wird möglich, virtuelle Maschinen des Parallels Server in Container für Virtuozzo und umgekehrt umzuwandeln. Virtuozzo 5.0 soll darüber hinaus Containern eine Ressourcengarantie für Festplatten- und Arbeitsspeicher sowie Rechenleistung geben können.

Anstatt auf das im Linux-Kernel enthaltene Cluster-Dateisystem GFS zu setzen, soll die Container-Virtualisierung ein proprietäres Cluster-Dateisystem enthalten. Laut Parallels ist dieses schneller als GFS und wird zudem auch für Windows verfügbar sein - ein zusätzlicher Vorteil gegenüber GFS, so Parallels. Unterstützt wird Fibre-Channel- und iSCSI-Storage. Durch eine Active/Active-Cluster-Funktion soll zudem auf Stand-by-Server verzichtet und dennoch ausfallsichere Cluster betrieben werden können.

Das erste Quartal 2009 peilt Parallels derzeit grob für die Veröffentlichung von Virtuozzo 5.0 an. Der Zeitplan könne durchaus noch geändert werden, so Parallels.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 349,00€
  2. 529,00€
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

virtualisierer 22. Mai 2008

Der Overhead ist bei Virtuozzo aber natürlich deutlich geringer. Die meisten Nutzer sind...

Sharra 21. Mai 2008

Aber er hat doch recht. Für das 0815-Golem-Leser-Kind ist diese Nachricht total...

IT Guru 20. Mai 2008

Virtuozzo war schon immer Schrott und viel zu lahm.


Folgen Sie uns
       


Doom 1 in der Doom 3 Engine angespielt

Doom Reborn benötigt eine Vollversion von Doom 3 und ist bei moddb.com kostenlos erhältlich. Die Mod wurde von Michael Hanlon entwickelt.

Doom 1 in der Doom 3 Engine angespielt Video aufrufen
Razer Blade 15 Advanced im Test: Treffen der Generationen
Razer Blade 15 Advanced im Test
Treffen der Generationen

Auf den ersten Blick ähneln sich das neue und das ein Jahr alte Razer Blade 15: Beide setzen auf ein identisches erstklassiges Chassis. Der größte Vorteil des neuen Modells sind aber nicht offensichtliche Argumente - sondern das, was drinnen steckt.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Blade 15 Advanced Razer packt RTX 2080 und OLED-Panel in 15-Zöller
  2. Blade Stealth (2019) Razer packt Geforce MX150 in 13-Zoll-Ultrabook

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
  2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

Ricoh GR III im Test: Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom
Ricoh GR III im Test
Kompaktkamera mit Riesensensor, aber ohne Zoom

Kann das gutgehen? Ricoh hat mit der GR III eine Kompaktkamera im Sortiment, die mit einem APS-C-Sensor ausgerüstet ist, rund 900 Euro kostet und keinen Zoom bietet. Wir haben die Kamera ausprobiert.
Ein Test von Andreas Donath

  1. Theta Z1 Ricoh stellt 360-Grad-Panoramakamera mit Profifunktionen vor
  2. Ricoh GR III Eine halbe Sekunde Belichtungszeit ohne Stativ

    •  /