Verlag legt Berufung gegen Wikimedia-Urteil ein

Verlag hält Wikimedia weiterhin für Wikipedia-Inhalte verantwortlich

Die Frankfurter Verlagsgruppe ist weiterhin davon überzeugt, dass der Verein Wikimedia Deutschland für die Inhalte in der Onlineenzyklopädie Wikipedia verantwortlich ist. Deshalb hat der Verlag Berufung gegen das Urteil des Landgerichts Köln eingelegt.

Artikel veröffentlicht am ,

Es könne nicht "angehen, dass durch eine Weiterleitung von Inhalten jede Verantwortung für Straftatbestände, die es auch im Presserecht gibt, umgangen und geltendes Recht ausgehebelt wird", begründete der Vorstand der Verlagsgruppe die Entscheidung. Der Verlag behauptet, dass ein Konkurrent die Wikipedia benutzt habe, um "unter Phantasienamen falsche Tatsachen über missliebige Wettbewerber" zu verbreiten und "mit unsauberen Mitteln eigene Gewinne zu vergrößern."

Stellenmarkt
  1. Sachbearbeiter (m/w/d) Service-Point im Team IT-Services
    Taunus Sparkasse, Bad Homburg vor der Höhe
  2. DevOps Engineer (m/w/d)
    Engelbert Strauss GmbH & Co. KG, Freigericht
Detailsuche

Das Landgericht in Köln hatte in der vergangenen Woche die Klage der Frankfurter Verlagsgruppe mit der Begründung abgewiesen, die Beschreibung der Verlagsgruppe sei "eine wahre Tatsachenbehauptung, die von der Klägerin hinzunehmen ist."

Zudem sprachen die Richter den Verein Wikimedia Deutschland von der Veranwortung für die Inhalte der Wikipedia frei. Der Verein betreibt die Website Wikipedia.de, die auf die Seite de.wikipedia.org weiterleitet. Aus dieser Weiterleitung sei jedoch nicht zu schließen, dass der Verein sich die Inhalte zu eigen mache, so die Richter.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Bowen 21. Mai 2008

öhm ... .und beides zusammen heisst: Darf keine Nutzer verifizieren (weil dazu mehr...

Ralph 21. Mai 2008

Eigentlich handelt es sich bei Wikimedia eV nur um einen "Fanclub" der Wikipedia. Er kann...

ahaha 21. Mai 2008

Und? Sollte es so sein? Das ein gutmütiger Mensch, der nur aus nächstenliebe gehandelt...

fovs dfs9 fsfsdf 21. Mai 2008

Wend dich an deinem Provider, der hat schließlich die Daten zu dir geleitet! Beschwerr...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ron Gilbert
Chefentwickler von Monkey Island sauer auf Community

"Die Leute sind gemein": Ron Gilbert, Chefentwickler von Return to Monkey Island, reagiert auf Kritik am Grafikstil des Adventures.

Ron Gilbert: Chefentwickler von Monkey Island sauer auf Community
Artikel
  1. Ausfall des Verifone H5000: Handel verlangt Verhinderung künftiger Störungen
    Ausfall des Verifone H5000
    Handel verlangt Verhinderung künftiger Störungen

    Mehrere Tage konnte in vielen Geschäften weder mit Girokarte noch mit Kreditkarte bezahlt werden. Der Handel verlangt Konsequenzen rund um Verifone.

  2. JD Power: Elektrofahrzeughersteller haben ernste Qualitätsprobleme
    JD Power
    Elektrofahrzeughersteller haben ernste Qualitätsprobleme

    Die Neuwagenkäufer sind nach einer Befragung von JD Power bei Polestar und Tesla besonders unzufrieden mit der Qualität. Sieger ist Buick.

  3. CD Projekt Red: Ursachenforschung über Bugs in Cyberpunk 2077
    CD Projekt Red
    Ursachenforschung über Bugs in Cyberpunk 2077

    War ein Dienstleister schuld an den massiven Fehlern in Cyberpunk 2077? Darauf deutet ein umfangreicher, aber umstrittener Leak hin.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG UltraGear 27" WQHD 165 Hz 299€ • Switch OLED günstig wie nie: 333€ • MindStar (MSI Optix 27" WQHD 165 Hz 249€, MSI RX 6700 XT 499€) • Alternate (SSDs & RAM von Kingston) • Grafikkarten zu Toppreisen • PNY RTX 3080 12GB günstig wie nie: 929€ • Top-TVs bis 53% Rabatt [Werbung]
    •  /