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Open-Xchange wird Apple unterstützen

Outlook-Connector wird Open Source

Die Groupware-Lösung Open-Xchange wird in Zukunft auch Apple-Programme unterstützen und eine freie Outlook-Anbindung bieten. Zudem wurde die Software gemeinsam mit Parallels in das Plesk Control Panel integriert. Hoster können Open-Xchange so einfach als Software-as-a-Service (SaaS) anbieten. Als Basis dient der Open-Xchange Server 6, der ab September 2008 auch alleine erhältlich sein soll.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Open-Xchange-Chef Rafael Laguna bestätigte im Gespräch mit Golem.de auf dem Parallels Summit in Washington D.C., dass der Outlook-Connector in Zukunft als Open Source verfügbar sein wird. Dies wurde bereits Anfang 2008 berichtet, nachdem das Unternehmen angekündigt hatte, seinen Groupware-Server komplett unter die GPL zu stellen.

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Einen festen Termin hierfür gebe es allerdings noch nicht, so Laguna. Vielmehr beobachte man den Markt und sei sich bewusst, dass eine Outlook-Anbindung in Zukunft eine Selbstverständlichkeit sei. Dann wolle man die Software zur Outlook-Integration von Open-Xchange freigeben. Derzeit ist die Komponente Teil des kommerziellen Open-Xchange-Angebotes, wenngleich sie für den nicht kommerziellen Einsatz kostenlos ist.

Darüber hinaus stellte Laguna in Aussicht, dass Open-Xchange schon in naher Zukunft verschiedene Apple-Produkte unterstützen wird. Man betrachte das Apple-Ökosystem als sehr interessant und werde entsprechende Anbindungen bald ankündigen.

Der Open-Xchange Server wurde zudem nach dem von Parallels entwickelten Application Packaging Standard verpackt und in die Serveradministrationssoftware Plesk aufgenommen. Hoster, die Plesk von Parallels für ihre Server kaufen, können so einfach die Groupware zur Installation auswählen. Davon lassen sich dann wiederum Teile für die eigenen Kunden bereitstellen. Zudem gibt es die Möglichkeit, die Software in Form eines Virtuozzo-Containers herunterzuladen und als virtuelle Maschine laufen zu lassen.

Über die Parallels Business Automation soll sich zudem der komplette Weg von der Bestellung durch den Kunden bis zur Rechnungsstellung automatisieren lassen. Hierüber lassen sich dann auch Zusätze wie weitere E-Mail-Postfächer einrichten.

Als Basis dient der Open-Xchange Server 6, den es bisher nur für SaaS-Partner gibt. Im September 2008 soll diese Version aber auch generell verfügbar sein, sagte Open-Xchange-Chef Rafael Laguna gegenüber Golem.de.



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