Algorithmus vermeidet ähnliche Top-Level-Domains

Erkennung von gleich aussehenden Buchstaben und Zeichenfolgen

Im Laufe des Jahres 2008 will die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) neue generische Top-Level-Domains (gTLD) einführen. Um Verwirrungen zu vermeiden, hat ein Entwickler in den USA einen Algorithmus entwickelt, der helfen soll, "visuelle Ähnlichkeiten" mit bestehenden gTLDs zu vermeiden.

Artikel veröffentlicht am ,

Zeichen wie eine "0" und ein "O" oder eine "1", ein großes "I" und ein kleines "L" sind oft nur schwer zu unterscheiden. Das Gleiche gilt für manche Zeichenkombinationen: So ähneln beispielsweise ein kleines "R" und ein kleines "N" einem kleinen "M" oder zwei "V" einem "W". Bei Nutzern können solche Ähnlichkeiten zu Verwirrungen führen. Um diese zu verhindern und um Internetbetrügern keine Möglichkeiten zu bieten, hat die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) Entwickler beauftragt, einen Weg zu finden, wie sich bei der geplanten Einführung neuer generischer Top-Level-Domains (gTLD) solche Ähnlichkeiten im Aussehen vermeiden lassen.

Stellenmarkt
  1. Netzwerkadministrator (m/w/d)
    Getriebebau NORD GmbH & Co. KG, Bargteheide bei Hamburg
  2. Expert (m/w/d) IT Services, Anwendungs- und Umgebungsmanagement
    KfW Bankengruppe Berlin, Berlin
Detailsuche

Paul E. Black von der US-Standardisierungsbehörde National Institute of Standards and Technology (NIST) hat nun einen Algorithmus vorgestellt, mit dessen Hilfe die ICANN die neuen gTLDs mit den bereits vorhandenen, wie etwa .com, .gov oder .org, vergleichen kann.

Die Bedienung ist einfach: In ein Eingabefeld wird eine mögliche neue TLD eingegeben, und Blacks Algorithmus errechnet dann einen Ähnlichkeitswert zu anderen vorgeschlagenen oder existierenden TLDs. Daneben gibt es die Möglichkeit, in zwei Felder Buchstabenfolgen einzugeben, die der Algorithmus dann miteinander vergleicht. Dabei werden nicht nur die Ähnlichkeiten zwischen 60 Buchstabenkombinationen ermittelt, sondern auch solche, die auf Grund von Löschungen oder Einfügungen entstehen, etwa zwischen ".aaaah" und ".aaaaah", die zu 92 Prozent übereinstimmen. Eine besondere Schwierigkeit sei dabei, dass bei Domainnamen Groß- und Kleinschreibung keine Rolle spiele, schreibt Black.

Nach Angaben des NIST überprüft die ICANN die Möglichkeit, den Algorithmus dahingehend zu erweitern, dass auch TLD-Namen in anderen Schriften wie etwa Kyrillisch verglichen werden können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Zweitsemestler 21. Mai 2008

An sich ist es, wie der Erstsemestler erwähnt hat, nur eine Frage der Scoringmatrix...

Amüsierter Leser 21. Mai 2008

Erstaunlich, mit welchen Entwicklungen man heutzutage in die "Zeitung" kommen kann. Wenn...

karumba 21. Mai 2008

was soll daran ein "algorithmus" sein? mit einer handvoll regular expressions kann man...

GodsBoss 20. Mai 2008

Nein, durch Großschreibung kennzeichnet man, dass man sich keine neue Tastatur leisten...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
25 Jahre Dungeon Keeper
Wir sind wieder richtig böse!

Nicht Held, sondern Monster: Darum geht's in Dungeon Keeper von Peter Molyneux. Golem.de hat neu gespielt - und einen bösen Bug gefunden.
Von Andreas Altenheimer

25 Jahre Dungeon Keeper: Wir sind wieder richtig böse!
Artikel
  1. bZ4X: Toyota bietet Rückkauf seiner zurückgerufenen E-Autos an
    bZ4X
    Toyota bietet Rückkauf seiner zurückgerufenen E-Autos an

    Toyota bietet Kunden den Rückkauf seiner Elektro-SUVs an, nachdem diese im Juni wegen loser Radnabenschrauben zurückgerufen wurden.

  2. Laptops: Vom Bastel-Linux zum heimlichen Liebling der Entwickler
    Laptops
    Vom Bastel-Linux zum heimlichen Liebling der Entwickler

    Noch vor einem Jahrzehnt gab es kaum Laptops mit vorinstalliertem Linux. Inzwischen liefern das aber sogar die drei weltgrößten Hersteller - ein überraschender Siegeszug.

  3. Entwicklerstudio: Eidos Montreal möchte Cyberpunk 2077 mit Deus Ex toppen
    Entwicklerstudio
    Eidos Montreal möchte Cyberpunk 2077 mit Deus Ex toppen

    Eidos Montreal würde gerne ein neues Deus Ex machen. Der Plan, damit Cyberpunk 2077 zu übertrumpfen, scheitert aber vorerst an einem Detail.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u. a. Samsung 980 1 TB 77€ und ASRock RX 6800 639€ ) • Alternate (u. a. Corsair Vengeance LPX 8 GB DDR4-3200 34,98€ ) • AOC GM200 6,29€ • be quiet! Deals • SSV bei Saturn (u. a. WD_BLACK SN850 1 TB 119€) • Weekend Sale bei Alternate • PDP Victrix Gambit 63,16€ [Werbung]
    •  /