Parallels Server kommt im Juni 2008

Linux-, Windows- und Bare-Metal-Versionen erscheinen zwei Monate später

Die Virtualisierungssoftware Parallels Server soll im Juni 2008 in einer Version für MacOS X erscheinen. Die Versionen für Windows und Linux sowie zur direkten Installation ohne darunterliegendes Betriebssystem brauchen zwei Monate länger. Auch über das nächste größere Update macht sich der Anbieter bereits Gedanken.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Parallels will zuerst die MacOS-X-Version des Parallels Servers veröffentlichen, da man die meiste Erfahrung in der Mac-Welt habe, hieß es auf dem Parallels Summit in Washington D.C. Diese erste Veröffentlichung wird dabei die Versionsnummer 3.0 tragen. Etwa im August 2008 soll dann das Update auf Parallels Server 3.0.1 folgen, mit dem die Software auch in einer Windows- und einer Linux-Version veröffentlicht wird. Zusätzlich wird es dann die Bare-Metal-Version geben, die sich direkt auf der Hardware einrichten lässt.

Stellenmarkt
  1. IT-Systemadministrator (m/w/d)
    Hays AG, Augsburg
  2. Java Entwickler (m/w/d)
    ilum:e informatik ag, Mainz
Detailsuche

Der Parallels Server 3.0 unterstützt verschiedene Gastbetriebssysteme in ihren 32- und 64-Bit-Varianten und nutzt Intels Virtualisierungstechnik VT-x zur Beschleunigung. Den Gästen lassen sich bis zu vier virtuelle Prozessoren und maximal 8 GByte RAM pro virtueller Maschine zuweisen. Der Server selbst soll allerdings mit 64 GByte RAM in einem physischen Rechner umgehen können. Zudem enthält die erste Version Funktionen wie einen integrierten VNC-Server.

Die Bedienoberfläche der Software orientiert sich an den Parallels-Produkten Desktop und Workstation, bietet also ähnliche Einstellungsdialoge. Auch die Einrichtung virtueller Maschinen mit einem Assistenten funktioniert ähnlich wie im Parallels Desktop.

Für das erste Quartal 2009 plant Parallels dann die Version 3.1. Diese soll bis zu acht virtuelle Prozessoren unterstützen und 64 GByte RAM pro virtueller Umgebung erlauben. Zudem wird der Parallels Server 3.1 Live-Migration beherrschen, so dass sich Gäste mit einer minimalen Unterbrechung von einem physischen System auf ein anderes verschieben lassen.

Weiterhin soll der Parallels Server 3.1 mit der Container-Virtualisierung Virtuozzo zusammenarbeiten. Während der Server verschiedene Gäste unterstützt und diesen virtuelle Hardware bereitstellt, lässt Virtuozzo voneinander abgegrenzte Instanzen des Wirtssystems laufen. Unter Linux also verschiedene Linux-Instanzen, die den Kernel des Hosts mitverwenden. Diese Container sollen sich dann in eine virtuelle Maschine des Parallels Servers verschieben lassen und auch der umgekehrte Weg soll möglich sein - wobei dann natürlich Windows-Gäste nur in Virtuozzo für Windows genutzt werden können. Laut Parallels soll bei dieser Migration keine weitere Arbeit wie eine Treiberinstallation nötig sein.

Preise sind derzeit noch nicht bekannt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Android
Googles Tensor-SoC ist eine halbe Mogelpackung

Für seinen ersten eigenen Smartphone-Chip liefert Google ausschließlich Erwartbares und dämpft damit sämtliche Hoffnungen an besseren Support und gute Linux-Treiber.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

Android: Googles Tensor-SoC ist eine halbe Mogelpackung
Artikel
  1. Prime Air: Amazons Drohnenprojekt soll an schlechter Führung leiden
    Prime Air
    Amazons Drohnenprojekt soll an schlechter Führung leiden

    Ein Bericht beschreibt Amazons Versuche, in Großbritannien Pakete per Drohne auszuliefern, als überschätzt und hoch problematisch.

  2. Ryzen 7 5700G im Test: AMDs 5700X-Ersatz ist unser Gaming-Liebling
    Ryzen 7 5700G im Test
    AMDs 5700X-Ersatz ist unser Gaming-Liebling

    Acht Zen-3-Kerne, integrierte Vega-Grafik, niedriger Preis: Der Ryzen 7 5700G macht zwar vieles richtig, hat aber gewisse I/O-Nachteile.
    Ein Test von Marc Sauter

  3. Victorian Big Battery: Tesla-Speicher brannte vier Tage lang
    Victorian Big Battery
    Tesla-Speicher brannte vier Tage lang

    Viel Aufwand war nötig, um das brennende Akku-Modul zu löschen.

Intelco 20. Mai 2008

Nee, war unglücklich formuliert wegen wenig Platz in Überschrift. Wird erste Linux...



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Speicherwoche bei Saturn Samsung • C27RG54FQU, 27 Zoll, curved 203,55€ • Bosch Professional Werkzeuge und Messtechnik • Samsung Galaxy Vorbesteller-Aktion • Speicherwoche bei Media Markt • 15% auf Xiaomi-Technik • Hisense UHD-Fernseher • Saturn: 1 Produkt zahlen, 2 erhalten [Werbung]
    •  /