NRW und Nokia einigen sich im Subventionsstreit

Konzernführung: "Wir wollten immer etwas für die Region tun"

Der finnische Mobiltelefonhersteller Nokia und das Land Nordrhein-Westfalen haben sich auf einen Vergleich im millionenschweren Subventionsstreit um das geschlossene Bochumer Werk verständigt. Der finnische Konzern will die bisher vorgeschlagene Einigungssumme erhöhen.

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"Das Land und Nokia sind sich einig, nun muss der Bund der Lösung noch zustimmen", sagte ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums gegenüber dem Manager Magazin. Das Unternehmen sei bereit, mehr als die zuletzt angebotenen 30 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Weitere Details nannte der Ministeriumssprecher nicht, so das Blatt weiter. Er hoffe aber, dass die Parteien in der kommenden Woche alle Einzelheiten des vereinbarten Kompromisspakets präsentieren.

Eine Nokia-Sprecherin widersprach dem Magazin-Bericht nicht, betonte aber, es sei noch nichts unterschriftsreif. "Es gab gute Gespräche mit dem Land. Es war immer klar, dass wir etwas für die Region tun wollen", sagte sie gegenüber dem Blatt. Das Bundeswirtschaftsministerium hat eine Anfrage zu dem Thema bisher nicht beantwortet.

Der Handyhersteller hatte für den Aufbau der Produktionsstätte in Bochum mit 2.300 Arbeitsplätzen Subventionen in Höhe von 40 Millionen Euro von Land und Bund erhalten. Nachdem der Konzern Mitte Januar 2008 überraschend angekündigt hatte, die Fertigung nach Rumänien zu verlagern, forderte das Land knapp 60 Millionen Euro inklusive Zinsen zurück.

Nach Presseberichten sind neben den abgebauten 2.300 Stellen im Bochumer Werk weitere 2.000 Jobs in Gefahr: 1.000 Arbeitsplätze in Zulieferbetrieben in der Region und weitere 1.000 Stellen von Leiharbeitern.

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