Symbian strebt mehr als 7 Prozent Weltmarktanteil an
"Mit dem Ende des Quartals haben wir weltweit insgesamt 206 Millionen ausgelieferte Endgeräte mit unserer Software verzeichnet. Und jeder unserer Lizenznehmer hat seit Jahresbeginn ein neues Modell mit Symbian-Software auf den Markt gebracht" , so Clifford. Symbian sieht sich selbst als führend bei Smartphone-Betriebssystemen, konzentriert sich aber gegenwärtig darauf, "seinen Anteil auf dem Gesamtmarkt für Mobiltelefone, der zum Jahresende 2007 bei 7 Prozent lag, zu steigern" , so Clifford weiter.
Zum Vergleich: Die IDC-Analysten haben 1,14 Milliarden verkaufte Mobiltelefone für das Gesamtjahr 2007 gezählt und kommen auf einen Zuwachs des Marktes von 12,4 Prozent. Laut Gartner legte der Handymarkt um 16 Prozent zu.
Unter den Neuerscheinungen mit Symbian-OS v9 sind das UIQ-basierte Motorola Z10, das Sony Ericsson G700 und das Sony Ericsson G900 sowie das S60-basierte LG KT610, das Nokia N96, Nokia N78, Nokia 6210 Navigator und das Nokia 6220 Classic sowie das Samsung G810. Die aktuelle Version des Betriebssystems ist Symbian OS v9.3.
Die durchschnittliche Lizenzgebühr pro Gerät fiel im Jahresvergleich von 4,50 US-Dollar auf 4,10 US-Dollar.
Symbian ist ein im Jahre 1998 gegründetes Konsortium, das den Handyherstellern Ericsson (15,6 Prozent), Nokia (47,9 Prozent), Panasonic (10,5 Prozent), Samsung (4,5 Prozent), Sony Ericsson (13,1 Prozent) und Siemens (8,4 Prozent) gehört. Wie Golem.de aktuell bei Siemens erfuhr, steht die Beteiligung an Symbian aber zum Verkauf, da der Industriekonzern seit langem aus dem Markt ausgestiegen ist.



