Google-Gründer warnen vor sozialen Netzwerken

Privatsphäre der Nutzer bedroht

Die Google-Gründer Sergei Brin und Larry Page haben bei einer Konferenz in Großbritannien gewarnt, von sozialen Netzwerken gingen Gefahren für den Datenschutz aus.

Artikel veröffentlicht am ,

Angesichts der weltweiten Kritik an Googles Praxis im Umgang mit sensiblen Daten gehen die Unternehmensgründer zum Angriff über. Auf einer Konferenz in Hertfordshire warnten Sergei Brin und Larry Page gestern laut Financial Times vor dem "aggressiven" Vorgehen der Betreiber sozialer Netzwerke, die sich einen Teil vom großen Werbemarkt sichern wollen. Sergei Brin warnte ausdrücklich vor den Langzeitfolgen des überaus offenen Umgangs mit persönlichen Informationen, wie er bei sozialen Netzwerken an der Tagesordnung ist. Fotos betrunkener Jugendlicher würden beispielsweise "Tage oder sogar noch Jahre später wieder auftauchen und Unheil anrichten", erklärte Brin das Problem.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler für Ruby on Rails & C# .NET Core (m/w/d)
    KWS SAAT SE & Co. KGaA, Einbeck
  2. Koordinator (m/w/d) IT-Infrastructure & -Services
    Automotive Safety Technologies GmbH, Gaimersheim
Detailsuche

Im Hinblick auf die Verwertung von Daten zu Such- und Surfgewohnheiten lenkte Brin die Aufmerksamkeit von Google weg: "Einige Unternehmen verfolgen aggressiv eine sehr kommerzielle Ausrichtung und das in einer beängstigenden Art und Weise. Dadurch wird die ganze Industrie in Mitleidenschaft gezogen." Google selbst sei gezwungen, im Interesse der Nutzer zu handeln: "Wir haben eine bei den Verbrauchern sehr bekannte Marke. Wir sind darauf angewiesen, dass Sie uns vertrauen. Andernfalls können wir kein Geschäft machen."

Google selbst speichert die IP-Adressen zu Suchanfragen und die mit Hilfe von Cookies gesammelten Informationen anderthalb Jahre lang. Nach Ablauf der Frist werden die Daten anonymisiert. Ursprünglich hatte Google für die Cookies eine Speicherfrist bis 2038 vorgesehen. Auf Druck von Datenschützern wurde die Speicherfrist Mitte des vergangenen Jahres dann auf anderthalb Jahre verkürzt.

Für die immer noch sehr lange Speicherdauer nicht anonymisierter Daten ist der Suchmaschinengigant besonders in Europa scharf kritisiert worden. Die "Artikel-29-Datenschutz-Arbeitsgruppe" der Europäischen Union kam in einem Anfang April veröffentlichten Bericht zum Datenschutz bei Suchmaschinen zu dem Schluss, es gebe in der EU "keine Basis für eine Speicherung über sechs Monate hinaus". [von Robert A. Gehring]

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


WERBUNG 21. Mai 2008

und wohin dann mit der ganzen Post ? *g

Lieber die... 20. Mai 2008

Noch besser ist das: rm -rf ~/.macromedia echo "Flash kann mich mal am ARSCH...

Bitte Autor... 20. Mai 2008

Und Google Orkut ist ja am besten für Datenschützer....

Ja, "zu blöd" !!! 20. Mai 2008

Ich esse Cookies und der Rest hat nichts auf einem Rechner zu suchen, Spionage sollte man...

mercury02 20. Mai 2008

sollte das eigentlich klar sein. wer persönliche daten veröffentlich, welche einem später...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Pornhub, Youporn, Mydirtyhobby
Gericht bestätigt Zugangsverbot für Pornoportale

Die Landesmedienanstalt NRW hat zu Recht gegen drei Pornoportale mit Sitz in Zypern ein Zugangsverbot verhängt.

Pornhub, Youporn, Mydirtyhobby: Gericht bestätigt Zugangsverbot für Pornoportale
Artikel
  1. Zip: Ratenzahlung in Microsoft Edge empört die Community
    Zip
    Ratenzahlung in Microsoft Edge empört die Community

    Die App Zip wird seit Microsoft Edge 96 standardmäßig aktiviert. Diese bietet Ratenzahlung an, schürt aber nur Hass in der Community.

  2. Kompakter Einstieg in die Netzwerktechnik
     
    Kompakter Einstieg in die Netzwerktechnik

    Die Golem Akademie bietet Admins und IT-Sicherheitsbeauftragten in einem Fünf-Tage-Workshop einen umfassenden Überblick über Netzwerktechnologien und -konzepte.
    Sponsored Post von Golem Akademie

  3. Razer Zephyr im Test: Gesichtsmaske mit Stil bringt nicht viel
    Razer Zephyr im Test
    Gesichtsmaske mit Stil bringt nicht viel

    Einmal Cyberpunk mit Beleuchtung bitte: Tragen wir Razers Zephyr in der U-Bahn, fallen wir auf. Allerdings ist das Produkt nicht ausgereift.
    Ein Test von Oliver Nickel

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Last Minute Angebote bei Amazon • Crucial-RAM zu Bestpreisen (u. a. 16GB Kit DDR4-3600 73,99€) • HP 27" FHD 165Hz 199,90€ • Razer Iskur X Gaming-Stuhl 239,99€ • Adventskalender bei MM/Saturn (u. a. Surface Pro 7+ 849€) • Alternate (u. a. Adata 1TB PCIe-4.0-SSD für 129,90€) [Werbung]
    •  /