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Vodafone, AT&T und Blackstone wollen Huaweis Handysparte

Gebote für Teilhabe liegen bei circa 2 Milliarden US-Dollar

Die Mobilfunkbetreiber Vodafone und AT&T sowie der Finanzinvestor Blackstone wollen über 50 Prozent an Huaweis Handysparte erwerben. Das berichtet die South China Morning Post unter Berufung auf informierte Kreise. Die Gebote für den Anteil an dem chinesischen Konzern sollen bei circa 2 Milliarden US-Dollar liegen. Anfang Mai 2008 war bekannt geworden, dass Huawei einen Partner für seine Endgeräteabteilung sucht.

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Über eine enge Verbindung zu westlichen Konzernen hofft das Privatunternehmen sich leichter in den nordamerikanischen Markt einkaufen zu können. Die geplante Milliardenübernahme des US-Netzwerkausrüsters 3Com, die Huawei zusammen mit dem US-amerikanischen Finanzinvestor Bain Capital stemmen wollte, war Ende März 2008 endgültig gescheitert. US-Behörden hatten den 2,2-Milliarden-Dollar-Deal blockiert. Das Komitee für Auslandsinvestitionen CFIUS (Committee on Foreign Investment in the United States) wollte verhindern, dass Technologien, wie die für Intrusion Detection-Systeme, die die 3Com-Sparte TippingPoint für das US-Verteidigungsministerium und weitere Regierungsstellen liefert, in chinesische Hände fallen. Huawei-Gründer Ren Zhengfei sagt man in den USA Verbindungen zum chinesischen Militär nach. Vertreter des Konzerns haben die Vorwürfe zurückgewiesen und betont, man wolle nur 21,5 Prozent an 3Com erwerben.

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Wie die in Hongkong erscheinende Tageszeitung erfahren haben will, gibt es weitere Interessenten für den Anteil an Huaweis Mobiltelefon-Herstellung: Dazu gehören Verizon Communications und die Finanzinvestoren TPG und Kohlberg Kravis Roberts (KKR). Offizielle Angebote müssen in der nächsten Woche am Huawei-Hauptsitz in Shenzhen vorliegen.

Laut der Zeitung plant Huawei in diesem Jahr den Verkauf von 50 Millionen Mobiltelefonen und Datenkarten. 2007 wurden 20 Millionen verkauft, so der Bericht. Der einheimische Konkurrent ZTE soll im Jahr 2007 31 Millionen Handys und Datenkarten abgesetzt haben. Für 2008 hat ZTE sich ebenfalls die 50-Millionen-Marke gesetzt.

Kerngeschäft Huaweis ist die Ausrüstung von Telekommunikationsnetzwerken. Im Januar 2007 hatte die Firma nach eigenen Angaben 60.000 Beschäftigte. Im eigenen Land hatte der Ausrüster über 30.000 Entwickler und Ingenieure unter Vertrag.



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